save yourself

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Achtsamkeit

Einige Schüler fragen ihren Zen-Meister warum er warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Der Zen-Meister antwortet:

“Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich,

wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich ”

“Das tun wir auch, antworteten seine Schüler, aber was machst Du darüber hinaus?” fragten Sie erneut.

Der Meister erwiderte: “Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”

Wieder sagten seine Schüler: “Aber das tun wir doch auch Meister!”
Er aber sagte zu seinen Schülern: “Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

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Der Samen des Glücks ist der Augenblick.

Achtsam im Augenblick sein, das ist wohl die Kunst. 🙂

Die Erinnerung an einen Menschen geht nie verloren,

wenn man ihn im Herzen behält.

Oma, du fehlst uns, jeden Tag, seit 3 Jahren !

 

„Buddha sagte, der Wunsch sei der Grund allen Leidens, und das Ende des Wünschens bedeute auch das Ende des Leidens. Wenn du aufhörst zu wünschen, dass die Dinge ewig währen, hörst du auf zu leiden, wenn sie vergehen.“ John Green, eine wie Alaska

gestern aufgeschnappt

>> Keiner ist mehr mit dem zufrieden was er hat.<<

Alle wollen immer schöner, reicher, erfolgreicher,… etc sein.

Wir wollen immer mehr oder was besseres haben bzw. sein. Immer das was die anderen haben, oder gar mehr. Vergleichen uns ständig.

Das ist wohl der Kern vom Unglücklich-und Ruhelos-sein.

‚Cause when I’m seeing double,
It’s your lullaby love that keeps me from trouble,
It’s your lullaby love that’s keeping me level,
It’s your lullaby love that keeps me awake.

❤ bin ein bisschen verliebt 🙂 tolle Stimme, schöner Mann, hat noch viel mehr schöne Lieder…

Warum es keine Schwäche ist, wenn einem die Welt zu viel wird

Gestern beim Spazieren in der Natur habe ich darüber nachgedacht, (denn dort kann man am besten denken!) ob ich denn wirklich die jenige bin, die unnormal ist, oder ob es diejenigen sind, die immer funktionieren wie Maschinen, und wenig Emotionen zeigen.

Vorab : Ein Normal oder Unnormal gibt es nicht. Nur, wenn man anders als die Mehrheit lebt, reagiert oder aussieht gilt man als unnormal. „Die ist ja nicht normal“ heißt es dann. Weil es für die anderen nicht ihrer Norm entspricht, was aber nicht heißt, dass diese Norm wirklich die richtige ist.

Was ist denn schon normal? Ist es nicht normal, bzw. menschlich, dass einem die Gesellschaft zu viel werden kann? Ich finde schon. All die Eindrücke, all die Verpflichtungen, all die Sorgen, die auf einen einprasseln, können doch nicht nur emotionslos und spurlos wahrgenommen werden. Es ist doch ganz natürlich, dass sie Spuren hinterlassen, bei dem einen eben mehr, bei dem anderen weniger.

Gestern als ich unterwegs war fiel mir wieder mal auf, wie zwanghaft ich oftmals mit meinem Handy umgehe. Sobald es nicht im Rucksack ist, sondern in der Manteltasche schau ich immer wieder drauf,und kontrolliere ob sich jemand bei mir gemeldet hat, mache Fotos, die ich eigentlich auch nicht mehr brauche, anstatt ganz bei mir in der Natur zu sein. Früher war ein Handy für den Notfall, dass man halt unterwegs erreichbar ist. Heute ist ein Handy für alles da, die meisten haben hunderte Apps auf dem Handy, werden über alle möglichen Benachrichtigen unmittelbar informiert und bekommen sogar News direkt aufs Handy geschaltet, anstatt sie später in den Fernsehnachrichten zu schauen. Ich zumindest, habe keine Apps, ich schreibe bloß SMS und telefoniere und nutze eben ab und an den Internetzugang, was mich aber dennoch nicht davon abhält immer wieder drauf zuschauen. Das muss aufhören!

Dann diese Nachrichten, wenn man seine Emails lesen möchte. Zumindest wenn man einen kostenfreien Email-Anbieter nutzt, so wie ich, könnten mich auch jedes Mal an die Decke gehen lassen. Schlagzeilen wie “ 5 Lebensmittel, die du essen solltest“ “ 10 Orte, die du gesehen haben musst“ und andere Horror-Nachrichten, oder unnötige nutzlose Nachrichten, die mir jetzt gerade nicht einfallen, die unser Gehirn aber in jedem Fall unnötig strapazieren.

Die Auswahl in den Geschäften, die man nun hat, weil es alles im Überfluß gibt, genau wie die Geschäfte an sich, wenn man durch die Stadt geht. Aber wir müssen ja nichtmal durch die Stadt gehen, wir können ja alles im Internet bestellen, und da sind die Angebote noch vielfältiger. Und dann gibt es noch die Bewertungen, die jeder hinschreiben kann, die einen noch mehr irritieren können. Genau wie bei der Urlaubsplanung, bei der Suche nach einem Hotel oder einem Ausflugziel.

Und wenn man dann doch mal in einer Stadt sein sollte, all die Autos, all die Menschen, all die Geschäfte, all die Dinge, all die Stimmen, all die Geräusche und Gerüche, all das was unser Gehirn wahrnimmt und verarbeiten muss.

Und im Job, ja da muss man funktionieren, am Besten wie eine Maschine. Man muss das machen und das machen und am Besten fehlerfrei, man muss pünktlich da sein, freundlich sein, immer erreichbar, nett zu Kunden, nett zu Lieferanten, nett zu Kollegen, zwei-drei Email Konten kontrollieren, Telefonate annehmen, Pakete annehmen, Pakete versenden, Aufträge und Angebote abwickeln, Angebote einholen, Kunden anlegen, Artikel anlegen, Lieferanten anlegen, Reklamationen bearbeiten, Fehler korrigieren, Rechnungen schreiben, Rechnungen kontrollieren, die Dokumente kopieren, scannen und abheften, und alles was sonst noch so anfällt und das am besten sofort und gleichzeitig, weil es dringend ist. Ja, das gehört dazu, es ist ein bzw. mein Job und ist auch gut so. Aber jeden Tag, egal wie es einem geht, egal was man gerade innerlich durchlebt, egal wie der Chef gerade zu einem war, kann auch ganz schön anstrengend sein. Und ich denke, in anderen Jobs ist es ähnlich, alleine wenn ich im Supermarkt bin und von allen Ecken das Kindergeschrei kommt, denke ich an die Verkäufer, die das den ganzen Tag aushalten müssen und erst recht an die Erzieher. Wenn ich im Krankenhaus bin und die Menschen dort leiden sehe, denke ich an die Schwestern, Pfleger und Ärzte. Handelsvertreter, die von einem Ort zum anderen Reisen, manchmal täglich in anderen Hotels schlafen. Psychologen, die die Probleme anderer anhören, Hospizmitarbeiter, die andere beim Sterben begleiten, ohne selbst daran zu zerbrechen. Ich finde es einfach bewundernswert, wie andere das durchhalten können. Aber ist das normal? Ich finde es besonders, wenn man das kann und schafft. Und ich finde es einfach menschlich, wenn einem manchmal all das auch über den Kopf wächst.

Was mir hilft ist wirklich ein Spaziergang in der Natur, zurück beim ursprünglichen zu sein, ohne viele Reize. Neuerdings tatsächlich Yoga in einer Gruppe (ich bin so stolz auf mich), und eben Zeit für mich. Versuchen im Hier und Jetzt zu sein und nicht ständig schon mit den Gedanken woanders.

Eine Auszeit zu nehmen, ist keine Schande, wenn möglich natürlich im Urlaub, aber wenn man merkt es wird einem zu viel, sollte man vielleicht doch zum Arzt gehen, bevor es zu einem richtigen Problem wird. Auf den Körper und die innere Stimme zu hören ist eine Sache, die man lernen muss. (ein toller Beitrag von Hanne Seemann: https://www.youtube.com/watch?v=k0JcLT6ATKo ) Unser Gehirn nimmt eben alles wahr und es gehört zu unserem Körper, wie ein Arm oder ein Bein, welches überbelastet werden kann. Menschen die das nicht verstehen, sind vielleicht einfach nicht normal.