mitgenommen aus dem Yogakurs

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Gefühle und Gedanken kommen und gehen wie Wolken am Himmel, die der Wind vor sich hertreibt. Das achtsame Atmen ist mein Anker im Hier und Jetzt.

Thich Nhat Hanh

Beruhigend und kräftigend ist das bewusste Atmen. Spüren wie der Atem uns die Lebensenergie schenkt.  Ein ruhiges tiefes fließendes Atmen fokussiert uns wieder auf das Sein im Hier und Jetzt. Und lässt uns nicht von den Dämonen der Gedanken fortreißen.

Einfacher gesagt als getan, aber immerhin ein guter Plan, der wirken kann.

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Stille

In der Stille angekommen

In der Stille angekommen
gehe ich in mich,
stehe ich zu meinen
Stärken und Schwächen,
liegen mir mein Leben
und die Liebe
am Herzen.

In der Stille angekommen,
sehe ich mich, dich, euch
und die Welt
mit anderen Augen,
mit den Augen des Herzens.

In der Stille angekommen,
höre ich auf mein Inneres,
spüre ich Geborgenheit,
lerne ich Gelassenheit,
tanke ich Vertrauen.

Ernst Ferstl

Zum Besinnen

Nun habe ich es endlich geschafft und zwei Wochen frei. Heute war unser letzter Arbeitstag, eben waren wir noch lecker zusammen speisen und haben die Lieferanten-Geschenke verteilt. Jetzt müssen noch einige Dinge erledigt werden, dann werden die Weihnachtstage erstmal mit der Familie verbracht und dann, wenn das Wetter nicht endlich mal besser wird, vielleicht ein paar Couchtage eingelegt, ansonsten würde ich mich freuen endlich mal wieder die Sonne zu sehen und ein bisschen zu spazieren.

Die letzten Wochen waren schöne, aber auch stressige und arbeitsreiche Wochen, daher kam ich auch nicht mehr zum bloggen, vielleicht wollte ich es auch nicht, ich weiß es nicht genau.

Mittlerweile bin ich tatsächlich schon 30 *waah*. Nein, so komisch fühlt es sich doch nicht an, ganz normal eigentlich, wie vorher auch. Man ist auf dem Papier irgendwie älter als man sich selbst sieht.

Mein erster Yogakurs ist durch und hat mir viel Freunde und Kraft geschenkt, auch wenn es doch manchmal ein bisschen mit Stress verbunden ist es nach der Arbeit dorthin zu schaffen, aber es lohnt sich. Bis Ostern werde ich noch einen Kurs machen. Yoga ist viel mehr als nur die reinen Körper und Atem-übungen, man tut etwas für sich, man ist ganz bei sich und fokussiert. Es tut einfach unheimlich gut und gibt Ruhe und Kraft.

Nun, übermorgen ist schon heilige Abend und das Jahr geht zu Ende. Es war ein spannendes Jahr, es ist viel passiert, mir geht es an für sich sogar ganz gut. Abgesehen von der Krankeit meiner Mama war es auch eigentlich ein ziemlich glückliches Jahr. Ich wünsche mir das nächste wird ebenso schön und euch wünsche ich das Gleiche. Wir haben auch schon den Urlaub für Juni gebucht *freu*.

Ich denke meine Bloggerpause hält noch ein wenig an, zumindest bleibt es wohl etwas ruhiger hier. Aber ich möchte euch trotzdem noch etwas wertvolles für Weihnachten oder als Vorsätze für das Neue Jahr mitgeben, was uns im Yogakurs mitgegeben wurde. tvielleicht ein wenigan die zehn Gebote, nur eben etwas anders formuliert im Sinne der Achtsamkeit mit sich selbst, den Anderen und der Welt.

Das sind die Worte des Thich Nhat Hanh

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, gelobe ich, Mitgefühl zu entwickeln und Wege zu erlernen, um das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien zu schützen. Ich bin entschlossen, nicht zu töten, das Töten durch andere zu verhindern und keine Form des Tötens zu dulden, sei es auf der Welt, in meinen Gedanken oder in meiner Lebensweise.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung entsteht, gelobe ich, liebevolle Güte zu entwickeln und Wege zu erlenen, die zum Wohlergehen der Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien beitragen. Ich gelobe Großzügigkeiten zu üben, indem ich meine Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen teile, die sie wirklich brauchen. Ich bin entschlossen, nicht zu stehlen und mir nichts anzueignen, was anderen zusteht. Ich will das Eigentum anderer achten, aber auch andere davon abhalten, sich an menschlichem Leiden oder am Leiden anderer Lebensformen auf der Erde zu bereichern.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch sexuelles Fehlverhalten entsteht, gelobe ich, Verantwortungsgefühl zu entwickeln und Wege zu erlernen, die Sicherheit und Integrität von Individuen, Paaren, Familien und der Gesellschaft zu schützen. Ich bin entschlossen, keine sexuellen Beziehungen einzugehen, die nicht von Liebe und der Bereitschaft zu langfristigem Zusammensein getragen sind. Ich bin entschlossen, meine Bindungen und die Bindungen anderer zu respektieren, um unser aller Glück zu erhalten. Ich will alles tun, was in meiner Macht steht, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen und verhindern, dass Paare und Familien durch sexuelles Fehlverhalten auseinander brechen.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch unachtsame Rede und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und tief mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihr Leid lindern zu helfen. In dem Wissen, dass Worte sowohl Glück als auch Leid hervorrufen können, gelobe ich, wahrhaftig und einfühlsam reden zu lernen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung fördern. Ich bin entschlossen, keine Neuigkeiten zu verbreiten, bevor ich nicht sicher bin, dass sie der Wahrheit entsprechen, und nichts zu kritisieren oder zu verurteilen, worüber ich nichts Genaues weiß. Ich will keine Worte gebrauchen, die Uneinigkeit oder Zwietracht säen oder zum Zerbrechen von Familien und Gemeinschaften beitragen können. Ich will mich stets um Versöhnung und um die Lösung aller Konflikte bemühen, so klein sie auch immer sein mögen.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch unachtsamen Umgang mit Konsumgütern entsteht, gelobe ich, für mich selbst, meine Familie und die Gesellschaft auf körperliche und geistige Gesundheit zu achten, indem ich achtsames Essen, Trinken und Konsumieren übe. Ich will nur das zu mir nehmen, was das Wohl und den Frieden meines Körpers und meines Geistes fördert und was ebenso der kollektiven körperlichen und geistigen Gesundheit meiner Familie und der Gesellschaft dient. Ich bin entschlossen, auf Alkohol oder andere Rauschmittel zu verzichten und keine Nahrungsmittel oder andere Dinge zu konsumieren, die mir schaden könnten, wie z.B. bestimmte Fernsehprogramme, Zeitschriften, Bücher, Filme und Gespräche. Ich bin mir bewusst, dass ich meinen Vorfahren, Eltern, der Gesellschaft und künftigen Generationen Unrecht tue, wenn ich meinen Körper und meinen Geist solch schädigenden Einflüssen aussetze. Ich will daran arbeiten, Gewalt, Angst, Ärger und Verwirrung in mir selbst und in der Gesellschaft zu transformieren, indem ich eine maßvolle Lebensweise übe. Mir ist bewusst, dass eine maßvolle Lebensweise entscheidend ist, für meine eigene Veränderung und die Veränderung der Gesellschaft.

Achtsamkeit

Einige Schüler fragen ihren Zen-Meister warum er warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Der Zen-Meister antwortet:

“Wenn ich stehe, dann stehe ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich,

wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich ”

“Das tun wir auch, antworteten seine Schüler, aber was machst Du darüber hinaus?” fragten Sie erneut.

Der Meister erwiderte: “Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”

Wieder sagten seine Schüler: “Aber das tun wir doch auch Meister!”
Er aber sagte zu seinen Schülern: “Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

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Der Samen des Glücks ist der Augenblick.

Achtsam im Augenblick sein, das ist wohl die Kunst. 🙂

Die Erinnerung an einen Menschen geht nie verloren,

wenn man ihn im Herzen behält.

Oma, du fehlst uns, jeden Tag, seit 3 Jahren !

 

„Buddha sagte, der Wunsch sei der Grund allen Leidens, und das Ende des Wünschens bedeute auch das Ende des Leidens. Wenn du aufhörst zu wünschen, dass die Dinge ewig währen, hörst du auf zu leiden, wenn sie vergehen.“ John Green, eine wie Alaska