Schlaflos.

Man wälzt sich von links nach rechts, und von rechts nach links und findet einfach keine Ruhe.

Der Körper ist müde und erschöpft, aber das Gehirn schmeisst eine lautstarke Gedankenparty. Läd Gedanken ein, an die man sich kaum erinnert, und solche, die man garnicht da haben möchte.

Am Schlimmsten wird es, wenn dann noch die Angst dazu kommt. Die Angst vor dem Morgen. Was ist, wenn ich garnicht einschlafe? Wie viele Stunden Schlaf habe ich noch bis der Wecker klingelt? Wie soll ich so morgen arbeiten gehen?

Schade, dass es keine Türsteher für die ungebetenen Gedanken gibt. Oder einen Knopf, der die Party einfach abbricht, damit wieder Ruhe einkehrt.

 

Aus dem Leben einer Kaninchen-Prinzessin

Hallo 🙂 ich bin Greta. 13318997_1017523071677253_382226422_nRudi hat uns ja schon ein wenig vorgestellt.

Aber als Prinzessin gibt es ja noch ganz andere Dinge zu erzählen. Ich bin nur immer so beschäfigt, dass ich kaum dazu komme. Es ist nämlich ganz schön anstrengend als Kaninchenprinzessin. Ihr könnt euch das sicher garnicht vorstellen, aber es gibt immer was zu tun bei uns.

Morgens wenn die Mama uns Essen bringt, müssen wir ja erstmal frühstücken. Und meistens fährt die Mama dann erstmal für eine Weile weg, und wenn wir dann alleine sind, müssen wir ja erstmal aufräumen. Das heißt, ich ziehe die Teppiche aus den Ecken, buddel die Toilette aus, und ganz oft will der Rudi geputzt werden. Der legt sich dann einfach hin und ich muss die ganze Arbeit machen. Und mich muss ich ja schließlich auch noch putzen. Na gut, manchmal hilft der Rudi mir ja auch ein bisschen dabei. Ich kann euch sagen, das Putzen kostet ganz schön viel Zeit. Wir müssen später ja auch noch kuscheln.

Wenn der Papa oder die Mama dann wieder da sind, dann machen die uns die Zimmertür auf und wir müssen erstmal das ganze Wohnzimmer abschnüffeln und schauen, was es so Neues gibt. Ab und zu dürfen wir auch in die anderen Räume. Da bin ich immer ganz aufgeregt, ich weiß ja nicht wem ich da vielleicht begegnen werde. Vielleicht sitzt da ja irgendwann mein Prinz. Oder eine Prinzessin für Rudi?

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Am Liebsten quetsch ich mich jedenfalls durch die ganz schmalen Gänge, bei denen Mama und Papa uns meistens dann hinterherlaufen. Anscheinend sind das deren Tunnel, aber wenn da kein Schild hängt kann ich das ja vorher auch nicht wissen.

Ich hab einfach immer so viele kleine Hummeln in meinem Plüschpopo, dass ich immer irgendwas anderes machen muss. Ich bin halt nicht so faul wie der Rudi, der hängt ja 90% des Tages ab. Manchmal knabber ich auch einfach nur stundenlang an der Rolle rum, die in unserem Zimmer liegt. Die sieht schon richtig gut aus. Wie ein Kunstwerk. Ich glaub ich werde mal eine große Künstlerin.:-)

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Dann Mittags, fängt unsere Siesta an, so von 12- 18 Uhr, da müssen wir uns erstmal ausruhen und paar Nickerchen machen. Nickerchen sind wichtig, damit wir später wieder fit sind, weil dann gehts aufs Neue los.. Abendessen, Putzen, Kuscheln und so. Abends gibts dann meistens auch noch paar Erbsenflocken mehr. Dann hüpfe ich gerne auf den Schoss von Mama, da krieg ich immer besonders viele. Oder wir stellen uns auf unsere zwei Hinterbeine, dass wir so albern aussehen wie Mama und Papa…

 

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Und einmal, da hatte ich so Hummeln in meinem Popo, dass ich ein Nest gebaut habe. Ja ein richtiges Nest! Ich konnte garnicht damit aufhören. Ich hatte so ein Gefühl, als würde jemand kommen, der ein Nest braucht. Morgens fing das an – da hab ich Heu eingesammelt und dann hab ich überall nach Sachen gesucht, damit es schön kuschelig wird. Das war soo anstrengend, ich konnte aber immer nur ganz kurze Pausen machen, dann musste ich weitermachen-als wäre ich in Eile. Mama hat mir dann Hanfwolle und ganz viele Waschlappen gebracht, die hab ich alle in eine Ecke gebracht. Hab sogar ein riesiges Handtuch in die Ecke geschleppt, allerdings habe ich mich dabei überschlagen, hat aber nicht wehgetan. War wohl doch etwas zu groß für mich. Ich bin ja nur ein kleines Kaninchen. Weil es ja kuschelig werden sollte, hab ich auch dem Rudi sein Fell ausgerupft, das ist ja so weich. Das hat dem aber so garnicht gefallen. Der war sogar so sauer, dass er versucht hat mein Nest kaputt zu machen. Ich wollte ja garnicht alles, nur ein bisschen, er hat ja eigentlich genug davon,.. aber dann hab ich halt meins genommen. Der war sowieso total genervt und hat sich im Tisch versteckt.

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Und als das Nest dann fertig war kam keiner. Ich hab gewartet und gewartet und niemand kam. Zuerst war ich ganz traurig, aber dann hat Rudi sich reingesetzt. Fand ich ja im ersten Moment ganz lustig, aber der Lümmel wollte nicht mehr daraus. War doch mein Nest, der hat mir ja nichtmal geholfen, also habe ich ganz doll geschimpft und mit dem Hinterbein geklopft. Er ist trotzdem nicht da raus. Hab mich dann auf den draufgesetzt, das war auch ziemlich gemütlich. 😉 Also war das Nest doch nicht ganz umsonst.

Ja, und dann war ich ja schonmal beim Piekser, eigentlich schon zweimal. Weil ich so ein empfindliches Auge habe. Mama und Papa machen mir da immer so Zaubertropfen rein, dann wird das immer ganz schnell wieder gut. Aber das andere Mal, da hatte ich sooolche Bauchkrämpfe, ich wollte von keinem was wissen. Nur meine Ruhe! Konnte mich kaum bewegen. Als die Mama mich so gesehen hat sind wir direkt zum Piekser gefahren. Da saßen wir dann erstmal und mussten warten, ich war total ängstlich in unserer Box auf dem Schoss von der Mama. Nachdem der Piekser mich dann untersucht hat, hab ich den Pieks bekommen und wir durften wieder heim, ich hatte aber noch die ganze Nacht ein Aua-Bäuchlein. Der Papa hat mir eine Wärmflasche mit einem Handtuch gemacht und mich darauf gelegt und später hat mich sogar gejagt. Dabei hatte ich doch sooo Bauchweh, aber der meinte, dass das hilft. Und er hatte recht. Am nächsten Morgen war alles wieder gut. Die haben sich alle sooo gefreut als ich wieder Hunger hatte und gefressen habe. Und ich erst. Bauchkrämpfe sind ja so doof, die sollen ja nie wieder kommen.

Und seit Neustem tu ich denen auch den Gefallen und gehe für mein Geschäft auf die Toilette. Aber wirklich nur Mama und Papa zu Liebe. Keine Ahnung wofür das Ganze gut sein soll, manchmal nervt das nämlich ganz schön. Der Rudi hat da ja von Anfang an mitgemacht, der Schleimer. Aber ich glaub so sind die beiden glücklicher und ich bekomm auch ein paar Erbsenflocken mehr. Vielleicht darf ich ja auch bald wieder aufs Sofa..?!

Also, ihr erkennt vielleicht jetzt, dass das Leben als Prinzessin garnicht so einfach ist.

Plüschige Löffelgrüße, eure Greta ❤

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Gedanken über die Liebe

„Es ist unmöglich zu ermessen, wieviel Macht die Liebe hat. Sie kann uns durch schwierige Zeiten hindurch helfen, oder uns dazu bewegen aussergewöhnliche Opfer zu bringen. Sie kann anständige dazu zwingen, die schlimmsten Taten zu begehen, oder gewöhnliche Frauen dazu treiben, nach versteckten Wahrheiten zu suchen. Und noch lange nachdem wir fort sind, bleibt die Liebe bestehen, eingebrannt in unser Gedächtnis. Wir alle suchen nach Liebe, aber manche von uns, die sie gefunden haben, wünschen, es wäre nie geschehen.“

Zitat aus der Serie Desperate Housewives.

Auch wenn es bloß aus einer herkömmlichen Serie stammt, sagt es meiner Meinung nach sehr viel aus über die Liebe. Die Liebe, die einen zugleich stark, allerdings auch sehr schwach machen kann.

Es gibt so viele verschiedene Arten der Liebe, Mutterliebe, Gottesliebe, objektbezogene Liebe, Tierliebe, Freundesliebe, Nächstenliebe und die leidenschaftliche Liebe, ..dennoch redet man meist über die Liebe als solches…

Die Liebe, die über uns hineinfällt, obwohl wir garnicht damit rechnen.

Die Liebe, die uns Kraft, Stärke und Mut gibt. Die uns in manchen Situationen hilft weiterzumachen, und das Leben wieder bunter scheinen lässt.

Die Liebe, die uns immer begleitet, egal wo wir hingehen.

Die Liebe, die uns zwingt, das zu schützen, was wir lieben.

Die Liebe, die uns hin und wieder misstrauisch macht, eifersüchtig und zornig. Sodass wir Seiten von uns kennenlernen, von denen wir nie gedacht hätten, dass es sie gibt.

Die Liebe, die uns verändert.

Die Liebe, die nicht aufhört, auch wenn der oder diejenige nicht (mehr) zu sehen ist.

Die Liebe, die uns oft verzweifeln lässt, wenn sie nicht erwidert wird.

Die Liebe, die uns das Herz brechen kann, uns prägt, uns zerstören kann und nie mehr loslassen, die einen sogar krank machen kann.

Die Liebe, die wir nicht verlieren wollen, die dennoch einfach erlischen kann.

Denn wir haben keine Kontrolle über die Liebe.

Die Liebe, ein Gefühl nach dem wir uns trotzdem alle irgendwie sehnen, obwohl sie so eine unberechenbare Macht über uns besitzen kann.

„Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.“ Mahatma Gandhi

„Have I gone mad?“

“ I ´m afraid so, you´re entirely bonkers.

But I´ll tell you a secret…all the best people are.“

-Alice im Wunderland

Das ist eines meiner Lieblingszitate.

Warum? Weil es einfach so wahr ist. Jedenfalls in meiner Welt. Ich mag auch die verrückten Menschen. Ich hätte auch gern den Hutmacher als besten Freund. Einen der mich immer zum Lachen bringt, sein Herz auf der Zunge trägt und mich ein bisschen die Wirklichkeit vergessen lässt.

“If I had a world of my own, everything would be nonsense. Nothing would be what it is, because everything would be what it isn’t. And contrary wise, what is, it wouldn’t be. And what it wouldn’t be, it would. You see?”

Ich mag zum Beispiel vergleichsweise auch gerne Monk, ich mag den Spencer von Criminal Minds, ich mag den Sheldon von Big Bang Theory, ich mag eigentlich meistens all diejenigen am Liebsten, die sich irgendwie sonderbar verhalten. Vielleicht weil ich selbst auch auf meine Art etwas sonderbar bin, oder weil sie einfach am interessantesten auf mich wirken, und weil sie eben nicht sind wie alle anderen. Aber auf ihre Art dadurch immer ehrlich und wahr.

Außerdem liebe ich die Geschichte von Alice im Wunderland, vor allem die Welt, in die sie abtaucht. Ich glaube ich werde nie so erwachsen werden, als dass ich nicht auch in diese Welt möchte. Einmal zur Teeparty mit dem Hutmacher und der Grinsekatze….

Alice: „Das ist unmöglich…“

Hutmacher: „Nur, wenn man nicht daran glaubt!“

„Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“

Ja, es sind die Verrückten, die an all das Unmögliche glauben. Und es sind oft auch die Verrückten, die all das Unmögliche möglich machen. Und wenn es nur auf der eigenen Teeparty ist. 😉

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Ofengemüse

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Heute gab es bei uns Ofengemüse, zwecks Resteverwertung.

Hierfür benötigt man Gemüse nach Lust und Laune, heute bei uns:

  • Ein Stück Aubergine
  • halbe Zuchini
  • eine Möhre
  • zwei halbe Paprika (rot und gelb)
  • 3 kleine Tomaten
  • paar Scheiben Jalapenos
  • (ich hätte normalerweise auch frische Champignons verwendet, wenn ich welche da gehabt hätte)
  • Knoblauch
  • Zwiebel

Dazu

  • Hirtenkäse (Kuh oder Schaf, Ziegenkäse finde ich ganz abscheulich)
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Basilikum, Paprika, Kurkuma, frische Petersilie, etwas Kümmel, frischer Basilikum

Das Gemüse und den Käse klein schnibbeln und alles gut mit dem Öl und den Gewürzen vermengen. Ab in die Auflaufform und anschließend für ca 30 Minuten in den vorgeheizten ca 180 C heißen Backofen. Dazu gab es Couscous.

 

 

Schokoladensünde

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Diese Cupcakes, die eigentlich aus Muffinteig bestehen, schmecken köstlich und gehen wirklich einfach.

Man benötigt folgendes:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g Rohrzucker
  • 1 Pack Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 210 ml Milch
  • etwas Salz
  • 80 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • Schokoflocken nach Bedarf

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Butter, Zucker und Ei mit der Milch verquirlen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Kakaopulver, sowie die Schokoflocken vermischen. Anschließend die erste Masse mit der Mehlmischung verrühren. (Bei mir kommt in fast alles noch ein paar Tropfen Butter-Vanille Aroma-auch hier)

Nun die Muffinförmchen mit dem Teig befüllen. Ich nutze hierfür einen Löffel, ist ein bisschen klebrig.

Und ungefähr 20 Min backen. Anschließend abkühlen lassen.

Wenn die Muffins ganz abgekühlt sind, kann man sie durch das folgende Frosting zu Cupcakes verzaubern 😉

Man benötigt folgendes:

  • 250 g Puderzucker
  • 80 g Butter
  • 25 ml Milch
  • Butter-Vanille Aroma (ein paar Tropfen)
  • (ich mache immer von allem nur die Hälfte, da nicht jeder die Frosting Creme mag)

Einfach alles verrühren, lieber zu wenig Milch als zu viel, sonst wird es zu flüssig. Dann mit dem Spritzbeutel die Muffins verzieren. Und fertig ist die süße Sünde.

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Von halben Talenten.und ganzen Zweifeln.

Jeder kennt das. Man kann eine Sache gut, ja, sogar besser als viele andere Mitmenschen, aber man möchte sie am Besten können.

Man möchte zum Beispiel nicht nur gut malen können, man möchte am Besten malen können. Die Meisten sagen ja auch man kann gut malen – und wenn dann doch einer sagt, er findet es nicht so gut, dann ist man enttäuscht und fängt an zu zweifeln. Ist man doch nicht talentiert? Warum male ich überhaupt? Ist das reine Zeitverschwendung?

Mir geht es so. Schon von Kind an hieß es ich kann gut malen. In der Schulzeit war ich immer mit einer der Besten. Dennoch habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt, obwohl es mir Spass gemacht hat. Vor ein paar Jahren habe ich dann nochmal angefangen, mit Acryl-Farben. Ich habe ein paar Bilder gemalt, die auch ganz gut aussahen, aber eben nicht so gut wie ich sie gern gehabt hätte. Und auch wenn meine Bekannten die Bilder gut fanden, totale Begeisterung fand ich nicht. Dann habe ich wieder aufgehört. Warum? Ja, ich schiebe es auf den fehlenden Platz, den Zeitmangel und die ganze“Sauerei“. In Wahrheit bin ich einfach zu träge mich mehr damit zu beschäftigen, zu lernen wie man richtig malt. Ich war etwas enttäuscht von mir, dass ich es nicht besser hinbekommen habe, obwohl ich doch weiß, dass ich eigentlich gut malen kann.

Warum erwartet man so viel von sich selbst ? Weil man dann z.B im Fernsehen einen jungen Mann sieht, der mit seiner Malerei schon Millionen verdiehnt. Alle reißen sich um seine Bilder. Und er sieht doch auch so normal aus wie man selbst. Aber er hat viel dafür gegeben, er hat sich um seinen Erfolg bemüht, hat dafür gesorgt, dass seine Bilder ausgestellt werden und opfert seine ganze Freizeit für die Malerei. So ist das mit diesen großen Talenten, sie sind ein unaufhörlicher Prozess, eine Hingebung, nicht bloß ein kleiner Faible oder eine Idee. Man muss was dafür tun. Immer und immer weiter.

Aber… es muss doch nicht jeder berühmt werden. Man muss nicht immer perfekt sein, man muss nicht mal immer gut sein, hauptsache man hat Spass an der Sache. Und vorallem – man darf sich nicht immer mit den Anderen messen. Vorallem bei Kunst, Kunst, bzw. deren Schönheit liegt doch immer im Auge des Betrachters. Man sollte auch mal mit sich selbst zufrieden sein, auch wenn man nicht makellos und fehlerfrei ist. So ist das mit den meisten Dingen im Leben. (Auch mit dem bloggen.)

Vielleicht male ich bald auch wieder. Es ist nämlich keine Zeitverschwendung, weil es mir einfach Spass macht.