Aus dem Leben einer Kaninchen-Prinzessin

Hallo 🙂 ich bin Greta. 13318997_1017523071677253_382226422_nRudi hat uns ja schon ein wenig vorgestellt.

Aber als Prinzessin gibt es ja noch ganz andere Dinge zu erzählen. Ich bin nur immer so beschäfigt, dass ich kaum dazu komme. Es ist nämlich ganz schön anstrengend als Kaninchenprinzessin. Ihr könnt euch das sicher garnicht vorstellen, aber es gibt immer was zu tun bei uns.

Morgens wenn die Mama uns Essen bringt, müssen wir ja erstmal frühstücken. Und meistens fährt die Mama dann erstmal für eine Weile weg, und wenn wir dann alleine sind, müssen wir ja erstmal aufräumen. Das heißt, ich ziehe die Teppiche aus den Ecken, buddel die Toilette aus, und ganz oft will der Rudi geputzt werden. Der legt sich dann einfach hin und ich muss die ganze Arbeit machen. Und mich muss ich ja schließlich auch noch putzen. Na gut, manchmal hilft der Rudi mir ja auch ein bisschen dabei. Ich kann euch sagen, das Putzen kostet ganz schön viel Zeit. Wir müssen später ja auch noch kuscheln.

Wenn der Papa oder die Mama dann wieder da sind, dann machen die uns die Zimmertür auf und wir müssen erstmal das ganze Wohnzimmer abschnüffeln und schauen, was es so Neues gibt. Ab und zu dürfen wir auch in die anderen Räume. Da bin ich immer ganz aufgeregt, ich weiß ja nicht wem ich da vielleicht begegnen werde. Vielleicht sitzt da ja irgendwann mein Prinz. Oder eine Prinzessin für Rudi?

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Am Liebsten quetsch ich mich jedenfalls durch die ganz schmalen Gänge, bei denen Mama und Papa uns meistens dann hinterherlaufen. Anscheinend sind das deren Tunnel, aber wenn da kein Schild hängt kann ich das ja vorher auch nicht wissen.

Ich hab einfach immer so viele kleine Hummeln in meinem Plüschpopo, dass ich immer irgendwas anderes machen muss. Ich bin halt nicht so faul wie der Rudi, der hängt ja 90% des Tages ab. Manchmal knabber ich auch einfach nur stundenlang an der Rolle rum, die in unserem Zimmer liegt. Die sieht schon richtig gut aus. Wie ein Kunstwerk. Ich glaub ich werde mal eine große Künstlerin.:-)

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Dann Mittags, fängt unsere Siesta an, so von 12- 18 Uhr, da müssen wir uns erstmal ausruhen und paar Nickerchen machen. Nickerchen sind wichtig, damit wir später wieder fit sind, weil dann gehts aufs Neue los.. Abendessen, Putzen, Kuscheln und so. Abends gibts dann meistens auch noch paar Erbsenflocken mehr. Dann hüpfe ich gerne auf den Schoss von Mama, da krieg ich immer besonders viele. Oder wir stellen uns auf unsere zwei Hinterbeine, dass wir so albern aussehen wie Mama und Papa…

 

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Und einmal, da hatte ich so Hummeln in meinem Popo, dass ich ein Nest gebaut habe. Ja ein richtiges Nest! Ich konnte garnicht damit aufhören. Ich hatte so ein Gefühl, als würde jemand kommen, der ein Nest braucht. Morgens fing das an – da hab ich Heu eingesammelt und dann hab ich überall nach Sachen gesucht, damit es schön kuschelig wird. Das war soo anstrengend, ich konnte aber immer nur ganz kurze Pausen machen, dann musste ich weitermachen-als wäre ich in Eile. Mama hat mir dann Hanfwolle und ganz viele Waschlappen gebracht, die hab ich alle in eine Ecke gebracht. Hab sogar ein riesiges Handtuch in die Ecke geschleppt, allerdings habe ich mich dabei überschlagen, hat aber nicht wehgetan. War wohl doch etwas zu groß für mich. Ich bin ja nur ein kleines Kaninchen. Weil es ja kuschelig werden sollte, hab ich auch dem Rudi sein Fell ausgerupft, das ist ja so weich. Das hat dem aber so garnicht gefallen. Der war sogar so sauer, dass er versucht hat mein Nest kaputt zu machen. Ich wollte ja garnicht alles, nur ein bisschen, er hat ja eigentlich genug davon,.. aber dann hab ich halt meins genommen. Der war sowieso total genervt und hat sich im Tisch versteckt.

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Und als das Nest dann fertig war kam keiner. Ich hab gewartet und gewartet und niemand kam. Zuerst war ich ganz traurig, aber dann hat Rudi sich reingesetzt. Fand ich ja im ersten Moment ganz lustig, aber der Lümmel wollte nicht mehr daraus. War doch mein Nest, der hat mir ja nichtmal geholfen, also habe ich ganz doll geschimpft und mit dem Hinterbein geklopft. Er ist trotzdem nicht da raus. Hab mich dann auf den draufgesetzt, das war auch ziemlich gemütlich. 😉 Also war das Nest doch nicht ganz umsonst.

Ja, und dann war ich ja schonmal beim Piekser, eigentlich schon zweimal. Weil ich so ein empfindliches Auge habe. Mama und Papa machen mir da immer so Zaubertropfen rein, dann wird das immer ganz schnell wieder gut. Aber das andere Mal, da hatte ich sooolche Bauchkrämpfe, ich wollte von keinem was wissen. Nur meine Ruhe! Konnte mich kaum bewegen. Als die Mama mich so gesehen hat sind wir direkt zum Piekser gefahren. Da saßen wir dann erstmal und mussten warten, ich war total ängstlich in unserer Box auf dem Schoss von der Mama. Nachdem der Piekser mich dann untersucht hat, hab ich den Pieks bekommen und wir durften wieder heim, ich hatte aber noch die ganze Nacht ein Aua-Bäuchlein. Der Papa hat mir eine Wärmflasche mit einem Handtuch gemacht und mich darauf gelegt und später hat mich sogar gejagt. Dabei hatte ich doch sooo Bauchweh, aber der meinte, dass das hilft. Und er hatte recht. Am nächsten Morgen war alles wieder gut. Die haben sich alle sooo gefreut als ich wieder Hunger hatte und gefressen habe. Und ich erst. Bauchkrämpfe sind ja so doof, die sollen ja nie wieder kommen.

Und seit Neustem tu ich denen auch den Gefallen und gehe für mein Geschäft auf die Toilette. Aber wirklich nur Mama und Papa zu Liebe. Keine Ahnung wofür das Ganze gut sein soll, manchmal nervt das nämlich ganz schön. Der Rudi hat da ja von Anfang an mitgemacht, der Schleimer. Aber ich glaub so sind die beiden glücklicher und ich bekomm auch ein paar Erbsenflocken mehr. Vielleicht darf ich ja auch bald wieder aufs Sofa..?!

Also, ihr erkennt vielleicht jetzt, dass das Leben als Prinzessin garnicht so einfach ist.

Plüschige Löffelgrüße, eure Greta ❤

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