Vegane Frikadellen mit selbstgemachten Pommes, dazu fruchtiger Salat und scharfer Käsedip

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Mhhhmmm!

Köstlich und so einfach!

Mein Fleisch-Esser-Freund war sehr begeistert!!! 🙂

 

Vegane Frikadellen: (ergibt ca. 13 Stück)

  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Haferflocken
  • 1-2 getrocknete Tomatenscheiben
  • 1 geriebene Möhre
  • etwas Koriander und Petersilie (frisch oder getrocknen)
  • Etwas Kümmel
  • Pfeffer und Paprikapulver
  • angebratene frische Champigons machen es noch leckerer, hatte leider keine mehr da, aber bitte Vorsicht, die Pilze anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Bohnen und Erbsen waschen und abtropfen lassen. Zwiebel, Tomate und Knobi klein schneiden, Möhre fein raspeln, Kräuter und Würze hinzugeben. Nun die Bohnen und Erbsen hinzugeben alles gut vermengen und mit den Händen oder einer Gabel zerdrücken. Nun Haferflocken ggf. auch etwas Mehl hinzugeben, bis die Masse so ist, dass man problemlos Frikadellen daraus formen kann. Dann kann man die Frikadellen in der geölten Pfanne von beiden Seiten anbraten.

Pommes:

  • 1 große Süßkartoffel
  • 2-3 größere normale Kartoffeln
  • 1 EL Erdnussöl
  • Salz, Kurkuma, Paprikapulver

Kartoffeln schälen, in Pommesstücke schneiden, in eine Schüssel geben, 1 EL Erdnussöl darübergeben, ordentlich würzen und mit einem Löffel so lange vermengen, bis alle Pommesstücke gewürzt und geölt aussehen, für ca 30-35 Min in den 225 Grad heißen Backofen.

scharfer Käse-Dip: (wenn man´s selbst macht, geht auch alles lactosefrei :-))

  • ca. 100 g Frischkäse / optional geht wohl auch (Kondens)Milch
  • ca. 100 ml Sahne
  • ca. 180 g-200 g Scheibenkäse (~1 Pack Schmelz/Sandwichkäse)
  • einige Jalapenoscheiben (oder Chili) am besten klein geschnitten
  • Knoblauchzehe kleingehakt oder Knobipulver
  • scharfes Paprika/oder Chilipulver, etwas Pfeffer, etwas Salz
  • ein Spritzer Senf
  • Saft einer 1/2 Zitrone

Am besten funktioniert das Ganze über einem dampfenden Wasserbad, so wie man auch Schoki schmilzt. Sahne und Frischkäse erwärmen, nach und nach die Käsescheiben, die Jalapenostücke, Gewürze und Knobi hinzufügen und rühren. Nicht kochen! Abschmecken und je nachdem nachwürzen. Warm genießen!

Tip: Falls Frikadellen übrig bleiben, kann man sie auch wunderbar auf einem Brot essen. Den Käse kann man auch nochmal auf die gleiche Weise erwärmen und daruebergeben.

Bon Appetit!

 

„Once a year, go someplace you’ve never been before“ Dalai Lama

Ein Aussichtspunkt nahe den Costa de los Pinos- Mallorca

If we were meant to stay in one place, we’d have roots instead of feet“ R.Wolchin

Mich plagt das Fernweh! Das Wetter ist so besch..eiden hier. Wenigstens die Sonne könnte sich blicken lassen, Hitze brauche ich ja garnicht. Ein guter Freund ist gerade auf meiner Lieblingsinsel und wir fahren nichtmal weg dieses Jahr 😦 Mein Freund möchte nicht, aus irgendeinem Grund braucht der das nicht so wie ich.. außerdem wollen wir bald umziehen, und auch wegen unserer tierischen Mitbewohner wäre das momentan etwas schwierig. Also machen wir zuhause Urlaub, darum probiere ich auch so viele Rezepte aus 😉

Ist schon irgendwie blöd, wenn man nicht wegfährt, die letzten Jahre waren wir immer weg, manchmal 2 mal. Die Vorfreude gibt mir immer viel Energie und danach ist man immer so schön euphorisiert. Denn Reisen macht wirklich reich, nicht im Geldbeutel, aber (meist) an Glücksgefühl und Erfahrung. „Travel is the only thing you buy that makes you richer“ Außerdem liebe ich das Meer, das Mittelmeer ist wirklich ein Traum. Selbst die Nordsee wirkt so gigantisch, selbst wenn sie manchmal eher gruselig wirkt, ist es unheimlich beruhigend auf das Wasser zu schauen.

Ich konnte früher nicht verstehen, warum alle so lange verreisen, nun würde ich es auch gerne machen, einfach meine Koffer packen und weg für eine Weile. Wäre ich nicht so ein Angsthase..Man braucht ja nichtmal weit zu reisen. Natürlich sind Neuseeland, Südafrika, Südamerika, Thailand, Bali.. der absolute Wahnsinn und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken, aber selbst die Mittelmeer-Inseln, Portugal, Südfrankfreich oder Nordafrika (Marokko <3) würden mir absolut reichen. Bin wohl keine große Abenteurerin und Städte mag ich übrigens auch überhaupt nicht. Es gibt hier ja auch wunderschöne Ecken, z.B. im Allgäu, aber mich reizt es zum Süden hin, die Mentalitäten dort, die Wärme natürlich, die Küche, das Meer und die Gerüche. Dieses Gefühl eben, dass einen überkommt, sobald man aus dem Flugzeug steigt und die südländische Luft einatmet. Aber ich mag es auch schon, wenn ich in Holland bin und die etwas andere Sprache höre. Einfach was anderes als hier. Ich könnte mir auch ein entlegenes Cottage an der Küste in Irland vorstellen, wo ich meine Zeit verbringen könnte…

„If you reject the food, ignore the customs, fear the religion and avoid the people, you might better stay home“ J. A. Michener

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.“ Jean Paul

Sooo, genug geträumt ! Nichtsdestotroz sollte man auch hier seinen Urlaub genießen, vielleicht lässt sich die Sonne ja auch nochmal blicken und man kann ein wenig raus in die Natur. Gestern durfte ich einer Libelle beim Schlüpfen zu schauen und hatte einen jungen Mini-Frosch auf der Hand, der noch seinen Kaulquappenschwanz trug. Und ansonsten bringen mich meine süßen Langohren immer wieder zum Lachen! 🙂

 

 

 

Muffins Art „Spanischer Apfelkuchen“

IMG_20160629_143350Wir hatten noch so viele Äpfel, also dachte ich an einen Apfelkuchen. Hatte aber keine große Lust auf was kompliziertes, also kam ich auf die Idee einen spanischen Apfelkuchen zu machen, mein Freund mag ja am Liebsten alles mit Schokolade und der Kuchen ist ja echt ziemlich einfach und man braucht die allzu viele Zutaten. Naja, es sollte aber mal wieder zumindest etwas kreativer sein, also hab ich den Kuchen in eine figurfreundlichere Muffin-Version umgewandelt.

Für die Spanische-Apfelkuchen-Muffins benötigt man: (bei mir kamen 18 Muffins bei raus)

Teig:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 100 g zerlassene Butter
  • 80 g Rohrzucker
  • 1 Pack Vanillezucker
  • ein paar EL gehackte Mandeln (evtl auch gemahlene max. ca 100g)
  • 2 mittlere Äpfel (ich hatte 2 kleine und einen großen), in kleine Stückchen geschnitten
  • Schokoflocken
  • 3 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Kakaopulver ungesüßt
  • 280 ml Milch, gerne auch pfl.
  • 1/2 Fläschen Rum-Aroma oder 2 TL echten Rum
  • Zimt (hab ich leider vergessen 😦 )

Glasur:

  • Saft einer 1/2 Zitrone (evtl noch ein paar Tropfen Rumaroma)
  • Puderzucker (soviel bis der Saft unter kräftigem Rühren sehr dickflüßig ist)
  • Mandelblättchen (vorher geröstet vermutl. noch leckerer)
  •  Zimtpulver

Zuerst den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Kakaopulver, Zimt und Backpulver vermengen, und dann mit den Apfelstückchen verrühren. Anschließend die Butter erwärmen, Milch mit den Eiern verquirlen und später mit der zerlassenen Butter und dem Zucker verrühren. Nun die Nüsse und die Schokoflocken hinzufügen und das Ganze mit der Apfelmischung verrühren und das Rumaroma hinzufügen.

Jetzt kann man die Muffinförmchen bis zum Rand befüllen und bei 180 Grad für ca 18-20 Min in den Ofen schieben.

Wenn die Muffins abgekühlt sind kann man die Glasur verrühren und die Muffins damit bestreichen und mit Mandelblättchen verzieren. Ich habe in die Glasur noch etwas Zimt gepackt, weil ich ihn im Teig ja leider vergessen hab.

Normalerweise stehen bei dem Originalrezept vom spanischen Apfelkuchen Mehl, Butter und Zucker im gleichen Verhältnis. Aber mir schmeckt es so wie oben beschrieben echt gut, ich denke das ist auch wesentlich besser für die Figur 😉 In diesem Sinne..

Bon Appetit!IMG_20160629_143453

 

 

Bratkartoffeln mit Pilzragout und fruchtigem Bohnensalat

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Gestern gab´s bei uns leckere Bratkartoffeln mit Pilzragout und Bohnensalat mit Granatapfelkernen.

Pilzragout: (für 2-3 Personen als Beilage)

  • 2 Pack Champignons
  • 1 oder 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • Sojasauce
  • Pfeffer
  • Milch oder Sahne oder Gemüsebrühe (nach eigenem Geschmack)
  • getrocknete Tomate, klein geschnitten
  • 1 -2 Möhren (ganz dünn geschnitten)
  • reichlich Petersilie
  • evtl etwas Stärke oder Mehl
  • wenn man mag noch Streukäse oder Scheibenkäse kleingeschnitten

Zuerst die Champignons waschen und kleinschneiden.Dann die Zwiebel mit dem Knobi andünsten und die Pilze hinzufügen. Mit Pfeffer und Sojasauce würzen und etwas anbraten lassen, schließlich z.b mit der Milch ablöschen. Nun die Möhrchen, die getrockene Tomate und Petersilie dazugeben und köcheln lassen. Evtl immer mal etwas Flüßigkeit hinzugeben. Wenn man mag noch ganz zum Schluss etwas Käse hinzugeben und ihn in der Soße schmelzen lassen.

Zum Bohnensalat muss ich denke ich nicht viel sagen. Entweder man nimmt Frische und kocht sie vorher ab, oder eben die aus der Dose, verfeinert sie mit Zwiebelchen einer Vinaigrette und Granatapfelkernen, ggf. noch ein paar Nüssen und Feta und fertig ist der Salat 🙂

Zum Granatapfel: die sicherste und sauberste Variante die Kerne hinauszubekommen ist für mich Folgende: Den Granatapfel mit etwas Druck auf der Arbeitsplatte oder einem Tisch rollen, ihn dann vorsichtig aufschneiden und dann kann man aus jeder Hälfte mit einem Löffel die Kerne hinausklopfen. Das weiße Fruchtfleisch sollte man ggf dann wieder rausfischen, denn das ist bitter und nicht zum Verzehr geeignet. In einer Wasserschüssel kann man die Kerne auch noch relativ sauber lösen, ohne sich und die halbe Küche zu versauen 🙂

 

In der Natur fühlen wir uns so wohl, weil sie kein Urteil über uns hat.

Friedrich Nietzsche

Unser Lieblingsplätzchen:

Das sogenannte Romantische einer Gegend ist ein stilles Gefühl des Erhabenen unter der Form der Vergangenheit oder, was gleich lautet, der Einsamkeit, Abwesenheit, Abgeschiedenheit.

Goethe

Ich fand eine Feldblume, bewunderte ihre Schönheit, ihre Vollendung in allen Teilen, und rief aus: „Aber alles dieses, in ihr und Tausenden ihresgleichen, prangt und verblüht, von niemandem betrachtet, ja oft von keinem Auge auch nur gesehn.“ Sie aber antwortete: „Du Tor! Meinst du, ich blühe, um gesehn zu werden?“

Arthur Schopenhauer

meine Schokoladenkuchen-Création

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Gestern wollte ich mal wieder was Neues ausprobieren. Ich liebe nämlich trockene Kekse, und Schokolade natürlich ebenso 🙂 Dazu noch etwas Frucht, das kann ja eigentlich nur noch leckerer werden. Hat nicht ganz so funktioniert wie ich es wollte, aber schmeckt dennoch ganz gut, haben zumindest alle Verkoster gesagt 😉 daher wollte ich ihn hier auch mal „festhalten.“ Habe dafür allerdings bloß eine ganze kleine Kastenform benutzt, weil es ja nur ein Versuch war, und alle Zutaten ungefähr halbiert.

Meine KuchenCréation besteht aus:

Keksboden (mit etwas gescheitertem Caramellgeschmack) fruchtigem Schokoladenkuchen (eigentlich veganer Teig, wenn man Pflanzenmilch im Haus hat 😉 ) und Schokoguss mit Pistazien.

Zuerst zum Keks-Boden, hierfür habe ich Kekse (Müsli Duo Quinoa mit Jogurth Cremefüllung von Continental Bakeries) in einem Gefrierbeutel zerkleinert, und schließlich in eine Schüssel gegeben. Nun habe ich versucht eine Art Caramellbutter (aus weißem Zucker und Butter) zu machen, und habe diese zu den Keksen gegeben. Schließlich noch etwas normale Butter hinzugegeben, vermengt und auf die in Backpapier ausgelegte Backform gegeben (besser erst hier die Caramelbutter darübergeben, da sie bei mir direkt Steinhart wurde ich dann Probleme mit dem eigentlichen Vermengen des Keksboden hatte -Das ganze Caramellgedönse kann man sich natürlich auch ganz sparen. Oder es halt eben richtig machen!-) und festgedrückt und für 15 Minuten kalt gestellt.

Nun zum eigentlich veganen Schokoladenkuchenrezept. (aus dem kleinen Büchlein „Vegan“ von PaRRgon)

Hierfür benötigt man (für eine Springform 24cm)

  • 300 Mehl,
  • 375 ml pfl. Milch z.B. Soja,
  • 125 ml Rapsöl oder Kokosöl,
  • min. 7 EL Marmelade (Sorte je nach eigenem Geschmack z.B. Himbeer)
  • 300 g Rohrzucker (ich habe etwas weniger genommen)
  • 1 Pack Vanillezucker
  • Butter-Vanille-Aroma (ca. ein halbes Fläschchen)
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • etwas Salz
  • Ich könnte mir vorstellen, dass ein paar frische Kirschen oder eben passend zur Marmelade Himbeeren das ganze noch viel leckerer machen würden, denn die Marmelade habe ich nicht so rausgeschmeckt

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut miteinander vermengen und die Flüssigen in einem Topf unter Rühren ein wenig erhitzen. Danach die flüssige Masse in die Schüssel geben und nochmals verrühren und auf den Keksboden geben.

Nun kommt das Ganze für 45 Minten in den Backofen.

Sobald der Kuchen etwas abgekühlt war, habe ich den Schokoguss und die Pistazien darüber gegeben.