Wunschlosigkeit führt zur inneren Ruhe.

Na klar, wenn man sich nichts mehr wünscht wird man bestimmt ruhiger. Aber man hat vermutlich auch keine Träume mehr. Und Träume halten einen doch am Leben und geben einem oft die Kraft weiterzumachen, wenn man eigentlich aufgeben möchte. Auch wenn das sehr weise Worte von Laotse bzgl. der Wunschlosigkeit waren halte ich mich lieber an die Worte, die ich mal auf einem Buchtitel eines Yogalehrers gelesen habe:

„Wünsche Dir alles, erwarte nichts- (und du wirst reich beschenkt)“

Auch das ist viel leichter gesagt als getan. Man erwartet doch so viel, wenn auch nur still und heimlich. Und Wünsche, ja davon hat man doch auch so einige. Ich wüsste garnicht womit ich anfangen soll, wenn die kleine gute Fee mir sagen würde ich hätte drei Wünsche frei……wobei diese doch eigentlich schon ganz einfach wären: 1. Gesundheit für meine Lieben und mich, 2. Glück und Zufriedenheit für meine Lieben und mich (auch wenn man sich das nicht wünschen kann, wie ich ja gelernt hab..) 3. Weniger Leid auf der ganzen Welt, keine Kriege, keine unnötigen Tierversuche, kein Hungerleid…Sind das nun schon wieder mehr als drei Wünsche? Naja, zumindest ist nichts Materielles dabei 😉 Wobei ich zu einem dicken Lottogewinn wohl auch nicht nein sagen würde…..Dann ein Haus mit Garten, eine Finca am Meer….

Natürlich geht nicht jeder Wunsch in Erfüllung. Aber träumen darf man meiner Meinung nach davon. Erwarten sollte man diese nur nicht, denn zu große Erwartungen sind meist der Grund, weshalb man enttäuscht wird. Wir erwarten oft auch viel zu viel von anderen. Das heißt: wir machen unser Glück von anderen abhängig. Völlig irrsinig. Auch von uns selbst erwarten wir zu viel. Wie enttäuscht wir sind, wenn unsere Leistungen nicht unseren Erwartungen entsprichen, obwohl wir doch unser Bestes gegeben haben. Man sollte einfach nichts erwarten, zumindest versuchen nichts zu erwarten oder die Erwartungen nicht allzu hoch Schrauben. Und wenn ein Wunsch dann doch in Erfüllung geht, ist die Freude umso größer. Wenn man nichts erwartet ist man automatisch zufriedener. Eigentlich haben wir alle, zumindest der Großteil von uns, der in den Industrieländern lebt, ja auch genug von allem – was die materiellen Dinge betrifft. Ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen usw. ..uns fehlen oft nur andere Dinge…. z.B. die Genügsamkeit !

Reich ist, wer weiß, dass er genug hat. (Laotse) (hat er doch wieder mal Recht 😉 )

denn

Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt. (Theodor Fontane)

 

 

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