Paulo Coelho # Nur wer glücklich ist, kann Glück verbreiten.

 

IMG_20160604_183138Einer der großartigsten Schriftsteller für mich. Ich habe diese Bücher verschlungen und geliebt. Daher zählen sie auch zu denen, die ich als Schätze aufhebe und vielleicht ein zweites Mal lesen werde. Brida, der Zahir, elf Minuten und am Ufer des Rio Piedro saß ich und weinte haben mir am Besten gefallen. Ich mag die Art, wie er schreibt, ich mag es auch wenn es manchmal spirituell wird, allerdings nicht, wenn es zu sehr ausartet. Ich denke seine Worte und Gedanken können einem selbst eine gute Richtung bei dem Weg zur Selbstfindung und Selbstliebe geben.

Hier meine liebsten Zitate, die ich von ihm gesammelt habe:

Brida:

Man musste Risiken eingehen, sich für bestimmte Wege entscheiden und andere aufgeben. …Das Schlimmste war, zu wählen und sich den Rest des Lebens zu fragen, ob man richtig gewählt hatte. Kein Mensch kann eine Wahl treffen, ohne dabei Angst zu haben.
Höre nie auf zu zweifeln. Wenn du keine Zweifel mehr hast, dann nur, weil du auf deinem Weg stehengeblieben bist. …Aber achte auf eines: Lass nie zu, dass Zweifel dein Handeln lähmen. Treffe auch dann immer die notwendigen Entscheidungen, wenn du nicht sicher bist, ob deine Entscheidung richtig ist.
Mensch sein bedeutet, Zweifel zu haben und dennoch seinen Weg fortzusetzen.
Niemand kann einen Sonnenuntergang besitzen wie jenen, den wir an einem Abend gesehen haben. So wie auch niemand einen Abend besitzen kann, an dem der Regen gegen die Fensterscheiben schlägt, oder die Ruhe, die ein schlafendes Kind ausstrahlt, oder den magischen Augenblick, in dem sich Wellen an einem Felsen brechen. Niemand kann das Schönste besitzen, was es auf Erden gibt – aber wir können es bewusst genießen und lieben.
Menschen schenken einander Blumen, weil Blumen den wahren Sinn der Liebe in sich tragen. Wer versucht, eine Blume zu besitzen, wird ihre Schönheit verwelken sehen. Aber wer nur eine Blume auf einem Feld anschaut, wird sie immer behalten. Denn sie passt zum Abend, zum Sonnenuntergang, zum Geruch nach feuchter Erde und zu den Wolken am Horizont.
Elf Minuten:
Träume sind sehr bequem, sofern wir nicht gezwungen sind, sie in die Tat umzusetzen. So gehen wir keine Risiken ein, vermeiden Frustrationen, schwierige Momenten, und wenn wir alt sind, können wird immer den anderen die Schuld in die Schuhe schieben – vorzugsweise unseren Eltern, unseren Ehemännern oder unseren Kindern – dafür, daß wir unsere Träume nicht wahr gemacht haben.
Wenn ich allein klarkomme, komme ich überallhin.
Abfällige Bemerkungen bringen einen nicht um, sie gehören zum Leben eines erfolgreichen Menschen nun mal dazu, und man gewöhnt sich lieber gleich daran.
Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte:
Wer liebt, muß sich verlieren und sich wiederfinden können.
Nur wer glücklich ist, kann Glück verbreiten.
Wir können niemals das Leben anderer beurteilen, denn jeder weiß um den eigenen Schmerz und Verzicht. Du kannst für dich sagen, daß du auf dem rechten Weg bist; doch es ist etwas anderes, wenn du sagst, es sei der einzige Weg.
Der Zahir:
Niemand darf sich das fragen: Warum bin ich unglücklich? Diese Frage trägt den alles zerstörenden Virus in sich, weil wir dann herausfinden wollen, was uns glücklich macht. Wenn aber das, was uns glücklich macht, nicht unserem gegenwärtigen Leben entspricht, dann ändern wir uns entweder umgehend, oder wir werden noch unglücklicher.

Der Dämon und Fräulein Prym:

Sie hatte herausgefunden, daß es zwei Dinge gibt, die einen Menschen daran hindern, seine Träume zu verwirklichen: der Glaube, sie seien ohnehin unerfüllbar, oder wenn diese durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades plötzlich doch erfüllbar werden. In solchen Augenblicken bekommt man Angst vor einem Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, vor einem Leben voller unbekannter Herausforderungen, davor, daß vertraute Dinge für immer verschwinden könnten.

Der Mensch will immer, daß alles anders wird, und gleichzeitig will er, daß alles beim alten bleibt. 

Der Alchimist:
Denn alle Menschen haben immer genaue Vorstellungen davon, wie wir unser Leben am besten zu leben haben. Doch nie wissen sie selber, wie sie ihr eigenes Leben am besten anpacken sollen.
Handbuch des Kriegers des Lichts:
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.
Sei wie ein Fluß, der still die Nacht durchströmt:
Wir gehen dem Tod entgegen, ohne zu wissen, wann unsere Zeit gekommen ist. Deshalb sollten wir bewußt leben, für jede Minute dankbar sein, aber auch dem Tod dankbar sein, denn er bringt uns dazu, über die Bedeutung einer Entscheidung nachzudenken, ob wir sie nun treffen oder nicht.
Mit anderen Worten, es gilt, alles zu unterlassen, was uns zu lebenden Toten macht, und alles auf die Dinge zu setzen, von denen wir immer träumten, und alles für sie zu riskieren.
Was die anderen denken könnten, ist gleichgültig; sie denken sich ohnehin, was sie wollen.
Der fünfte Berg:
Ein Kind kann einem Erwachsenen immer drei Dinge lehren: grundlos fröhlich zu sein, immer mit irgend etwas beschäftigt zu sein und nachdrücklich das zu fordern, was es will.
Aleph:
Wir sind nicht das, was die Leute von uns erwarten, oder so wie sie sich uns wünschen. Wir sind, wer wir zu sein beschlossen haben. Den anderen die Schuld zu geben ist immer einfach. Damit kannst du dein ganzes Leben zubringen, aber letztlich bist du allein für deine Erfolge oder deine Niederlagen verantwortlich.
Die Schriften von Accra:
Es ist besser, jemanden geliebt und ihn verloren zu haben, als nie geliebt zu haben.
Nur der wird geliebt und geachtet, der sich selber liebt oder achtet. Versuche nie, allen zu gefallen, oder du wirst die Achtung aller verlieren.
Man darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, doch wenn man einen Berg erklimmt, sollte man hin und wieder stehen bleiben und die Aussicht genießen. Mit jedem eroberten Meter kann man weiter in die Ferne blicken und Dinge entdecken, die man zuvor nicht wahrgenommen hat.
Untreue:
Warum wollen wir ewig leben? Weil wir noch einen Tag mit den Menschen an unserer Seite zusammenleben wollen. Weil wir weiter mit jemandem zusammen sein wollen, der unsere Liebe verdient und der uns so zu lieben weiß, wie wir glauben, es verdient zu haben.
Leben heißt Entscheidungen treffen und die Konsequenzen tragen.
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