Geschenke des Himmels

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt

Ein Geschenk des Himmels

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist,
daß sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut
sie einfach zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich
ihr gütiges Lächeln ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend
ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer
wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk
des Himmels sind.

Sie wüßten es,
würden wir es ihnen
sagen!

Petrus Ceelen

Ich hoffe ihr wisst Eure Geschenke zu schätzen! ❤ Sie sind so kostbar!

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Ein Erstes Mal.

Es gibt immer ein erstes Mal. Heute für mich, die erste Kündigung.

Aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Ich bin mit Abstand die jüngste von den dreien, die in Frage gekommen wären, d.h sozialgerechtlich gesehen am fairsten. Ja, und das ist auch tatsächlich der wahre Grund, so bitter wie es klingen mag. Wir haben vor etwas über einem Jahr eine neue Vertriebs-Niederlassung eröffnet, und aus den anfänglichen Startschwierigkeiten ist fast ein Dauerzustand geworden. Der Umsatz stagniert in einer gewissen Höhe so vor sich hin. Der verfluchte Handel, es gibt einfach zu viel Konkurrenz am Markt und wenn der Einkauf nicht stark genug verhandelt, hat der Vertrieb trotz excellenten Kundenbindungen die Probleme an der Backe. Ich habe es ja irgendwie geahnt, als gestern die Einladung kam. Letzten Monat wurde schon ein Außendienst entlassen. Und heute dann zack „Frau xxxxx, Sie können ab Montag in Ort Xy anfangen oder wir kündigen Sie mit einer gewissen Abfindung. Es fällt uns sehr schwer, aber bei den Unkosten müssen wir Personalkosten einsparen oder wir machen komplett zu, Herr XY das können sie auch heute hier entscheiden“ Super. Aber ich war irgendwie gefasst, blieb sehr ruhig, stellte sachliche Rückfragen, auch wenn mir zwischendurch die Tränen kommen wollten. Ich hab das „Baby“ mit aufgebaut, war die erste im Büro und anfangs hochmotiviert und ich mag es dort eigentlich größtenteils echt gerne. Der eine Chef war eiskalt, der andere hatte glaube ich tatsächlich zumindest etwas Mitgefühl. Für mich wäre so ein Job nichts. Ich könnte nie so sein. Allerdings war die letzte Zeit auch wirklich nicht zufriedenstellend für mich, ständig diese Sorge, weil es eben nicht gut lief und auch dieses „Nicht-Laufen“ ist unbefriedigend für das Selbstwertgefühl. Man hat zu tun, ist aber eben nicht gefordert genug. An manchen Tagen mag das mal ganz angenehm sein, aber nicht ständig. Naja, und der andere Ort wäre für mich dann jeweils eine Fahrt von über 80 km, kommt mir nicht in die Tüte, mein Leben soll nicht aus Autofahren und Arbeiten bestehen, daher ist das für mich keine Alternative.

Das ist nun erst die zweite Arbeitsstelle in meinem bisherigen Leben gewesen, 2007 fing ich mit einer Ausbildung an, schloß mit Bravour ab, wurde übernommen, und arbeitete dort bis wir letztes Jahr mit ein paar Kollegen in diese andere Firma gewechselt sind. Wir wurden nämlich sozusagen abgeworben. Bei meinem alten Arbeitsplatz lief es in der gesamten Gruppe auch damals schon nicht mehr berauschend, es gab viele große Entlassungswellen und ich hatte dort auch mit ein zwei Kollegen so meine Unstimmigkeiten. Daher bereue ich die Entscheidung nicht dort weggegangen zu sein. Aber schon ein sehr seltsames Gefühl jetzt. Irgendwie auch befreiend und doch beänstigend. Etwas Neues ist immer erstmal komisch. Aber manchmal ja auch etwas Gutes. Ich bin verwirrt. Und muss mich jetzt erstmal sammeln. Ich habe totale Kopfschmerzen, mein Vorgesetzter und ich mussten heute dafür, um meine Kündigung abzuholen jeweils 3,5 Stunden hin und 3,5 Stunden zurückfahren. Dem sind übrigens auch die Tränen gekommen, wir arbeiten seit etlichen Jahren als Team. Tja. C´est la Vie. Definitiv kein schönes erstes Mal.

Vegane Pilz-Bohnen-Frikadellen mit Potatoe-Wedges, arabischem Möhrensalat und Dip

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Heute gab es mal ein komplett veganes Mahl, glaube ich zumindest 😉

Auf jeden Fall richtig lecker.

Mengenangaben reichen für 2-3 Personen.

 

Frikadellen:

  • 1 Dose Kidney Bohnen
  • 1 Pack frische Champignons
  • 1 Zwiebel, klein gehackt
  • 1 Knobizehe, zerdrückt
  • frische Petersilie, klein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Koriander, Kreuzkümmel
  • etwas Öl
  • etwas Mehl

Champignons waschen und in kleine Stücke hacken, Öl in der Pfanne erhitzen gehackte Zwiebel und Knobi andünsten und die Pilze hinzugeben. Anbraten bis die Flüßigkeit ziemlich verdampft ist. Die Bohnen waschen und abtropfen lassen und dann mit den Fingern oder einer Gabel zerdrücken, anschließend mit den Pilzen vermengen und würzen. Nun die Hände mit etwas Mehl bestäuben und Frikadellen aus der Masse formen. Diese werden dann von beiden Seiten für etwa 5 Min in Öl angebraten.

Möhrensalat:

  • ca. 10 Möhren, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Knobizehe, zerdrückt
  • 1 Stückchen Ingwer, gerieben
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Senf
  • 4 El Olivenöl
  • Saft 1 Orange
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Schwarzkümmel und Koriander

Die Möhren werden für 10 Min gegart, und dann mit den übrigen Zutaten vermengt und für mind. 1 Stunde kalt gestellt.

Dip (ähnl. Mayo):

  • 150 ml pfl. Öl (werde es aber beim nächsten Mal mit etwas weniger versuchen!)
  • 50 ml pflanz. Milch (habe Alpro Cuisine genommen)
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprikapulver, Ras-El-Hanout
  • frische Petersilie kleingehackt
  • 1 Scheibe getrocknete Tomate kleingeschnitten
  • 1 EL Senf
  • etwas Saft einer Zitrone (habe ca. die Hälfte von 1/2 genommen)

Öl, Milch und Zitronensaft kurz pürieren bis eine cremige Masse entsteht, und dann die übrigen Zutaten dazugeben und kalt stellen.

Potatoe-Wedges:

  • ein paar kleine Kartoffeln, halbiert oder geviertelt
  • 1 Süßkartoffel in Stückchen geschnitten
  • 1 EL Erdnussöl
  • Salz, Paprikapulver, Kurkuma

Kartoffeln waschen, ggf. schälen, in eine Schüssel geben, Öl und Gewürze hinzugeben, vermengen und für ca. 20- 30 Min in den 220 Grad heißen Backofen. Hier kommt es auf den Ofen und die Größe der Kartoffeln an, am besten im Auge behalten.

 

Liebe ist…

Die Liebe ist…

Leidenschaft, Hingabe und Begehren,
Fühlen, Hören, Schmecken und Riechen,
Geben und Nehmen,
Träumen und Schweben,
Wünschen und Schenken.

Sorglosigkeit, Stärke und Freiheit,
Entdecken und Kennenlernen,
Vertrauen, Sicherheit und Zuversicht,
Gewohnheit und Geborgenheit.

Freude und Glück,
jedoch auch Unglück,
Trauer, Angst, Schmerz und Enttäuschung.

Unvernunft und Naivität,
Abhängigkeit, Bessenheit und Schwäche,
Zartheit, Bitterkeit und Süße.

Loslassen und Fallenlassen,
Ankommen und Auffangen.

Verabschieden und Gehenlassen,
Sehnsucht und Kummer,
Wut und Zorn.

Hoffnung und Hoffnungslosigkeit,
Vergeben und Verstehen,
Verzeihen und Gehen.

Laut und Leise.
Sinnlich und Wild.
Ordnung und Durcheinander.

Manchmal Einsam,
manchmal  Zweisam,
meistens Gemeinsam.

Täglich Anders
Bei Dir,
Bei Mir,
Bei Uns,
Bei Euch.

Das ist Liebe.
Liebe ist immer da.