Rausch der Liebe

Ob man es will oder nicht, kann die Liebe einen früher oder später abhängig machen. Sie ist wie eine Droge. Zuerst ist es nur wie ein Rausch. Ein Kribbeln und tausende Glücksgefühle. Man ist wie verwandelt, fühlt sich schwebend und alles ist leicht. Und dann bekommt man nicht genug davon. Man wird abhängig. Von dem Glück. Der Zeit, den Stunden mit dem anderen. Von dem anderen, dem Geruch, der Stimme, den Zärtlichkeiten, der Aufmerksamkeit, der Liebe und selbst von der guten Laune des anderen. Man will immer mehr. Wenn man nicht genug bekommt oder wenn das gemeinsame Glück anfängt zu bröckeln wird man unzufrieden, unglücklich. Wenn es dann ganz zerbricht, zerbricht eine ganze Welt, man ist wie auf einem Entzug. Man leidet. Es tut höllisch weh. Meist übersteht man das Ganze irgendwie. Doch die Sehnsucht nach dem Rausch – die bleibt.

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