stepbrother dearest

„Du bist das einzige Mädchen auf der ganzen Welt, das mir verboten ist. Und der Teufel soll mich holen, wenn ich dich deshalb nicht mehr will als jedes andere.“

„Ich weiß, dass es mich nicht kümmern sollte. Aber wenn es um dich geht, scheint es ja nie eine Rolle gespielt zu haben, was ich fühlen sollte.“

Allein diese Buchzitate zeigen wie verworren die Geschichte und auch die Gefühle und das Verhalten von Elec zu seiner Stiefschwester Greta sind. Eine unendliche, nicht nur sexuelle, Anziehungskraft herrscht zwischen Ihnen, und doch wehrt er sich  dagegen…zwei mal.

Wer Shades of Grey mag, der wird vermutlich auch dieses Buch mögen. Ich habe es fast an einem Abend verschlungen. Ich liebe romantische Geschichten, und auch mag ich das Verdorbene wie z.B von Shades of Grey. Hier steckt etwas von beidem drin. Vielleicht teilweise ein wenig klischeehaft, aber das stört mich nicht unbedingt, es gehört eben in solche Art Bücher irgendwie rein. Außerdem mag ich Bücher, die mich mitreißen, bei denen ich einfach in die Story abtauchen kann ohne groß nachdenken zu müssen und direkt mitfiebere-und all das hat die Autorin geschafft.

Ich habe mich zusammen mit der sympathischen Protagonistin Greta sofort in ihren geheimnisvollen Stiefbruder Elec verliebt, der sich zunächst jedoch wie ein ziemlicher Mistkerl benommen hat. Aber Greta fand relativ schnell heraus, dass in ihm viel mehr steckt als dieses Verhalten. Sie lernten sich kurz vor Ihrem 18. Lebensjahr kennen, und trafen sich 7 Jahre später wieder. So ist das Buch auch aufgeteilt, Teil 1 – die erste Begegung und Teil 2 – das Wiedersehen, wobei der zweite Teil etwas ausführlicher ist. Ich musste unbedingt wissen wie die Geschichte der beiden ausgeht, daher konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

„Ich will der erste sein, der dir alles zeigt und an den du für den Rest deines Lebens denken wirst.“

Das sind die Worte von Elec, bevor Greta zum Ende des ersten Teils hoffnungslos verliebt Ihre Unschuld an Elec verliert, obwohl sie wusste, dass sie ab dem nächsten Tag getrennt sein werden. Sie verbrachten eine magische Nacht miteinander und natürlich hat sein Wille sich durchgesetzt, sie konnte ihn nie vergessen, …. aber er sie auch nicht.

Penelope Ward hat wirklich eine angenehme, flüssige und vorallem spannende Art zu Schreiben, alles wird aus der Sicht von Greta erzählt, allerdings bekommt man später auch auf ziemlich clevere Art einen Einblick in Elecs Sicht der Dinge und vor allem auch in seine Vergangenheit.

Klar, sind einige Dinge ein wenig seltsam, z.B. dass ein 25 jähriger seine Mutter „Mami“ nennt, aber das liegt wohl an der Übersetzung. Und auch kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die erste Begegnung tatsächlich mit 17 war. Aber ich wünschte das Buch wäre noch viel dicker gewesen, damit die Geschichte für mich nicht so schnell vorbei gewesen wäre, ich wäre gern noch länger dabei gewesen, denn die naive Greta und ihr widersprüchlicher „stepbrother dearest“ sind mir irgendwie ans Herz gewachsen. Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher von ihr und hoffe sie sind diesem ähnlich.

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