imperfect human being

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Remind yourself, it´s okay not to be okay

break down, cry yourself to sleep,

we all are imperfect human beings.

 

it´s okay not to be perfect.

it´s okay to make mistakes.IMG_20170525_170834

it´s okay to do something

that you wish you hadn´t done,

because if we don´t do those things

we never grow.

Dawn Scanyon

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6 Gedanken zu “imperfect human being

  1. Diese Gedanken lassen mich nachdenklich zurück.

    Etwas tun, von dem man sich nachher wünscht, es nicht getan zu haben … –

    Das lies mich stocken und rief mir Erinnerungen wach von jenem Fühlen, das sich meiner manches Mal schon bemächtigt hat, nachdem ich etwas tat, von dem ich nachher meinte, wusste, dass es besser gewesen wäre, es nicht getan zu haben.

    Ich kenne auch jenes Wort wonach es besser, womöglich gescheiter sei, lieber mal einen Schritt zu weit zu gehen, als zu zögern, zu verharren. Das sei immerhin Ausdruck von Selbstbewusstsein.

    Ja? Ich bin mir meiner sehr bewusst (habe den Eindruck, dass das Wort „Selbstbewusstsein oft irgendwie verkehrt, etwa im Sinne von „risikobereit“ oder „mutig“ verwandt wird) – gerade deshalb zögere ich oft, wenn es um einen nächsten Schritt geht.

    Was ist „richtig“, was ist „falsch“ – Alles ist doch irgendwie relativ?

    Darf ich Dich etwas genauer danach fragen, wie es Dir mit den Worten da oben geht? Kannst Du sie „einfach so“ unterschreiben? Oer geht Dir auch dies und jenes durch den Kopf, wenn Du sie auf Dich wirken lässt?

    *

    Viele liebe Grüße an Dich und, wenn auch ein bisschen spät, auch von mir einen sehr anerkennenden Glückwunsch zu Deinem Bloggeburtstag.

    Es ist wirklich eine schöne Seite hier … 🙂

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    1. Guten Morgen sternflüsterer, müde grüßt die rosabluete…diesmal keine Schlafstörungen, sondern ausnahmsweise lange unterwegs gewesen und die Vögel haben mich schon in der Früh aufgeweckt. Ich würde sagen, ich wäre lieber früher zuhause gewesen anstatt so lange weg zu bleiben, mein Freund würde wohl sagen, er hätte besser nicht so viel getrunken. Kleine Dinge, die man besser nicht getan hätte… dennoch hatten wir einen schönen Abend mit Freunden.
      Ein anderes Beispiel, ein Arbeitsplatzwechsel, eine Affaire… die uns aber vielleicht eine tolle Zeit, danach aber Herzschmerz verpasst hat oder ein Arbeitsplatz, den wir bereuen, weil es uns nicht besser gefallen hat als bei dem Platz vorher, aber wir an Erfahrung dazu gelernt haben.
      Oder wir jemandem komplett vertraut zu haben, der unser Vertrauen ausgenutzt hat…
      Menschen machen Fehler, das gehört dazu, wie im Zitat, daran wachsen wir.
      Besser etwas zu tun und bereuen, als bereuen es niemals versucht zu haben?
      Nein, ich bin kein Risikofreund, ich habe vor allem Angst, aber manchmal sind es genau die Dinge, an die man sich später mit einem Lächeln zurückerinnert. Oder die man eben als erledigtes Kapitel abhakt.
      Natürlich gibt es auch andere Dinge, die man bereuen kann, jemanden verletzt zu haben, jemanden zu betrügen, im Stich zu lassen, belügen, beschimpfen , die man bereut und sich vllt wünscht sie nie getan zu haben. Diese Dinge muss man mit sich selbst schon vorher ausmachen, ob man damit später leben kann, oder eben mit einem schlechten Gewissen (welches definitiv nicht jeder hat) weiterleben kann.. aber wir sind alle bloß Menschen, wir machen alle Fehler, das gehört dazu, weil wir eben nicht perfekt sind. Wir sind keine Maschinen, sondern Menschen mit Gefühlen, die auch mal im Affekt handeln, die für einen Moment eine schnelle (unüberlegte) Entscheidung treffen müssen, die sauer werden, mal traurig und einsam sind, daher gibt es eben auch mal unschöne Dinge, die passieren können, und die man sich und anderen auch mal verzeihen darf. (wenn man nicht von grundauf böse ist und diese Dinge überhand nehmen)
      Kriminellen, Vergewaltigern, Mörder etc, denen ist meiner Meinung nach nicht mehr zu helfen, auch wenn sie von sich behaupten, sie würden ihre Taten bereuen, denn denen fehlt ein schlechtes Gewissen, ehe man solche eine Tat begeht müssen tausende Sicherungen im Kopf STOPP rufen, und denen ist auch nicht mehr zu vertrauen, egal was sie sagen. Ich denke vor so einer Tat hätten sie auch gesagt so etwas würden sie niemals tun, genau wie sie es nachher behaupten es nicht mehr zu tun.

      Aber, ich würde ansonten unterschreiben, ja! Einen schönen sonnigen Samstag, lieber Sternflüsterer

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      1. Was für eine ausführliche und differenzierende Antwort! – Dankeschön, dass Du Dir die Zeit dafür bzw. für mich genommen hast.

        So wie Du hier geschrieben hast, teile ich Deine Meinung und kann die Aussage oben auch unterschreiben.

        Ich bekenne Dir, dass ich alles andere als mutig und risikobereit bin. Dafür gibt es vielfältige Ursachen. In der Kombination mit nicht ausgeprägtem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen bzw. Selbstsicherheit gesellt sich gerade bei neuen Hausforderungen oder auch nur solchen, die Veränderung bedeuten (könnten), geradezu folgerichtig Unsicherheit hinzu. Und dann sind da so gewisse Erfahrungen, die halt den bisherigen Lebensweg schon säumen. – Diese „Mischung“ ist es, die es schwer macht, vor allem, wenn sie über die Jahre hinweg doch mehr und mehr Charakter geworden ist. So kommt es, dass ich mich oft nicht traue, etwas (Neues oder Anderes) zu tun.

        Wie Du bemerkt haben wirst, unterscheide ich doch ein bisschen zwischen Selbsbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstvetrtauen oder auch Selbstsicherheit. – Ich möchte damit keineswegs Wortklauberei betreiben, und vielleicht mache ich es mir, wie so oft, auch hier einfach ein bisschen zu kompliziert.

        Aber ich meine, mir meinerselbst (inzwischen) doch recht gut bewusst zu sein, was einschließt, erkannt zu haben, dass ich über kein besonders ausgeprägtes Selbstwertgefühl und über noch weit weniger Selbsvertrauen in mich (Selbstsicherheit) verfüge. Mir meinerselbst bewusst zu sein, bedeutet also für mich keineswegs, mir auch stets selbst sicher zu sein. – Für mich macht das wirklich einen (großen) Unterschied.

        Aber Du hast ganz Recht: Das ist ein unglaublich komplexes Thema. – Umso mehr freue ich mich, dass Du nicht einfach über meine Frage hinweg gegangen bist, sondern doch ein paar Gedanken dazu aufgeschrieben hast. –

        Ich mag solcherart Unterhaltungen und finde, dass sie das Blogschreiben bereichern können.

        Nicht, dass ich nun ständig mit derart „schweren Themen“ hier antreten oder dazu fragen werde. (Nein, keine Sorge!) – aber ich finde es gerade sehr schön, offenbar einem jener Menschen begegnet zu sein, denen solche Themen auch durch den Kopf gehen, die so etwas auch beschäftigt und die obendrein dazu etwas zu sagen haben und auch sagen mögen.

        Dankeschön dafür und für Dein Vertrauen, das ja auch dazu gehört, sich so zu unterhalten mit jemandem, den man an sich gar nicht kennt, liebe rosabluete.

        Ganz in diesem Sinne ganz freundliche und ebenso liebe Grüße an Dich!

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      2. Hallo Sternflüsterer, Danke für deine ausführliche Antwort, ja ich finde auch, dass solche „Gespräche“ die Blogger-Welt ausmachen. Menschen zu finden, mit ähnlichen Interessen, oder eben seine Gedanken von der Seele schreiben. Ich habe auch ähnliche „Probleme“ mit dem Selbstvertrauen, Selbstsicherheit… usw. Leider. Aber ich arbeite an mir. Ich stehe zwar offen zu meiner Meinung etc, dennoch fühle ich mich oft unsicher, ängstlich usw. Habe nicht so das Selbstbewusstsein, zweifel an meinen Stärken, kenne meine Schwächen.. naja. Wenn du meinen Blog in der Vergangenheit etwas durchstöberst, wirst du sicher einiges dazu finden. Was mir etwas hilft ist wirklich das Thema Urvertrauen (Achtung, langer Text ! https://rosabluete.wordpress.com/2017/05/07/urvertrauen/ ) einen schönen Sonntag, bei brütender Hitze (mag ich garnicht! ) rosabluete

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    2. Thema Selbstgewusstsein: Ich finde es bedeutet , man ist sich seiner selbst bewusst, all seinen Stärken und vielleicht auch Schwächen. Man ist sich dessen sicher, also ist man sich „selbst sicher“..was aber doch auch nicht heißt, dass man keine Fehler macht, oder über seine Grenzen schreitet, weil man sich zu viel „zugetraut“ hat… andere trauen sich zu wenig zu, sind zu selbstkritisch und haben eben kein angemessenes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen…ganz schön komplexes Thema 🙂

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      1. Danke für den Hinweis auf Deinen längeren Eintrag. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen. Mal sehen , ob ich danach wieder Fragen habe oder eben auch gar keine. Ich werde es Dich wissen lassen.

        (Mir macht die Hitze auch zu schaffen, außerdem habe ich einen sehr doofen und hartnäckigen Infekt 😦 )

        Noch eine kleine Sache, zu Deinem Kommentar eben:

        Mach Dir keine Gedanken, mir etwas zu schreiben, ich meine von wegen Unsicherheit, ängstlich Sein usw. – ich glaube, wir sind insoweit (und so Etliches anderes betreffend wohl auch, ich habe ja schon ein bisschen gelenen bei Dir) recht seelenverwandt – will heißen: ich kann gut damit umgehen, werde Dich deshalb nie weniger wertschätzen oder sonst etwas Negatives.

        Nochmals ganz liebe Grüße!

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