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„Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist.“

Niccolo Machiavelli

„Muss man seine Ansprüche zurückschrauben und sich mit dem zufrieden geben, was man bekommen kann, um glücklich zu sein?“

Sex and the City

 

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14 Gedanken zu “

  1. Die beiden Zitate sind, einzeln betrachtet, gut und weise. Wie ihre innere Verbundenheit aussieht, fände ich interessant.

    Im zweiten Fall würde ich es umdrehen und sagen, dass man wahres Glück erfährt, wenn man lernt, zufrieden zu sein, mit dem, was man (bekommen) hat. Eine gewisse Unzufriedenheit ist sicher ein guter Motor für Entwicklung, auch der eigenen, aber wenn man immer und ausschließlich der eigenen Vorstellung von etwas (oder jemandem) hinterherhetzt, bleiben Enttäuschungen sicher nicht aus.

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    1. Naja, oft ist es ja so, dass unsere Erwartungen und Ansprüche tief in unserem Inneren sitzen, und diese kennt nicht jeder, spürt und fühlt nicht jeder… darin sehe ich den Zusammenhang und frage mich, ob man das wirklich tun sollte/muss…also die Ansprüche auf das zwischenmenschliche.

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  2. Wie wahr! Insbesondere das erste Zitat! Als ich gestern den Song „Die immer lacht“ hörte, dachte ich mir echt, dass es stimmt. Bin ich draußen, ist für andere alles ok. Wie es mir aber geht, wenn ich alleine bin, weiß kaum einer.
    Das Zitat meint natürlich noch andere Dinge, aber das schießt mir gerade durch den Kopf.
    Und zum zweiten: Frage ich mich auch. Darf ich keine Ansprüche mehr haben, darf ich nichts mehr erwarten? Manchmal denke ich, das wäre besser. Dann wird man auch nicht enttäuscht…

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      1. Ich mag es eigentlich auch, aber es ist fast schon in die Kategorie „Radio spielte es so oft, bis ich es nicht mehr hören kann“ gerutscht. Wenn man zu viel Radio hört, kann einem das echt Songs verderben. :-/

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  3. Das zweite Zitat hat mich auch erst einmal innehalten lassen. Zunächst regte sich Widerspruch dazu in mir. Aber fast imselben Augenblick fragte ich mich, warum ich Widerspruch empfand.

    Viele, ja die allermeisten Ansprüche anderer Menschen sind nicht meine Ansprüche. Das betrifft vor allem Materielles. Insoweit bin ich ganz schwer „verführbar“. Meine Ansprüche sind andere. Der Versuch, sie „herunterzuschrauben“ hat mich nie einen Deut glücklicher gemacht. Für mich ist das der falsche Weg. Besser ist es, die eigenen Kräfte richtiger einschätzen zu lernen und zu akzeptieren, dass man schwach ist. – Das ist eine große Herausforderung. – In Zusammenhang mit meiner Ekrankung habe ich das vielfach versucht – so sehr viel ist dabei nicht herausgekommen, außer, dass ich mich ein klein bisschen mehr mögen gelernt habe.

    Im Übrigen haben meine höheren Ansprüche nichts mit mir allein zu tun. Ich würde sie so gern für viele, für alle Menschen realisiert sehen. – Manche sagen deshalb ich sei und bleibe ein Phantast und Täumer, und es sei deshalb geradezu folgerichtig, dass ich nicht wirklich gesund sein oder werden könne. – Was soll ich tun? – Glück hat fast nie nur mit mir allein zu tun, und „glücklich fühlen“ und „glücklich sein“ auch nicht.

    Nachdenkliche aber sehr liebe Grüße an Dich!

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    1. Glück und Zufriedenheit sind zwei enge Verbündete…oder gar Zwillige, was? Ja ich denke ich weiß was du meinst, mit sich und seinen Leistungen unzufrieden zu sein, macht auch sehr unglücklich. Ich kenne das auch, aber dazu muss man lernen sich selbst zu akzeptieren, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, dass eben jeder andere Grenzen hat, in dem was er kann, schafft und sich zumuten darf.
      Falls ich das jetzt so richtig verstanden habe….Liebe Grüße zurück 🙂

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      1. Du verstehst mich grundsätzlich richtig, glaube ich. 🙂 – Ist schön, hier lesen, schreiben, kommentieren zu dürfen!

        Noch einen schönen Restpfingstmontag wünsch‘ ich Dir!

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