Pfirsisch-Himbeer-Pie mit Mandeln

Ein fruchtig-sommerliches Küchlein, bei dem ich ganz automatisch an das wundervolle Büchlein „der Duft des Sommers“ denken musste, in dem der entflohene Sträfling Frank dem dreizehnjährigen Henry liebevoll beschreibt wie seine Großmutter ihm das Pie-Backen beibrachte und ihm ein paar Geheimtips gibt, die ihm viele Jahre später wiederum zu seinem Liebesglück verhalfen. Ein tolles Buch, bei dem ich die drei Hauptcharaktere fest in mein Herz geschlossen habe. Aus diesem Grund dürfen ein paar Buch-Zitate nicht fehlen.

IMG_20170623_153554

Für den Teig benötigt man:

  • 330 – 350 g Mehl
  • 20 g Zucker
  • 150 g kalte Margarine (oder 75 g Margarine + 75 g Palmin) nächstes mal nehme ich vllt Butter, auch wenn das glaube ich nicht typisch Pie ist.
  • 1 Prise Salz („Manchmal erweisen sich die kleinsten Sachen als die wichtigsten“)
  • ggf Vanillezucker
  • ca. 4-8 EL Eiswasser

Mehl, Salz und Zucker vermengen, und das Fett in Flocken darüber geben. Nun mit einer Gabel in die anderen Zutaten drücken, bis nur noch winzig kleine Bröckchen vorhanden sind. Nun kommt das Eiswasser hinzu, und ggf ein Eigelb (muss aber nicht). Nun wird der Teig mit der Hand verknetet, aber nicht zu lange. Es muss keine perfekte Kugel sein.

„Man könne immer mehr Wasser zugeben, aber man könne es nicht mehr rausnehmen. Je weniger Wasser, desto luftiger der Pie. Der Teig müsse nur gerade so gut zusammenhalten, dass man ihn ausrollen konnte“

Anschließend wird die Kugel in eine Folie gewickelt und in den Kühlschrank zum ruhen gelegt. In der Zeit kann man sich um die Füllung kümmern.

Für meine Füllung benötigt man:

  • ca. 1 kg Plattpfirsische
  • 2 Händevoll Himbeeren
  • 1 Hand voll gehackte Mandeln geröstet
  • 60 g braunen Zucker + ggf Vanillezucker
  • 2 EL Zitrone
  • 1 geh. EL Speisestärke (lt Frank am besten Maniokstärke)
  • 2-3EL Amaretto

Die Pfirsische in kleine Scheibchen schneiden, alles miteinander vermengen. Zum Schluss die gerösteten Mandeln hinzugeben.

Jetzt wird der Teig ausgerollt, ca 2/3 benötigt man erstmal für den Boden. Den kann man auf einer Folie oder Backpapier ausrollen und dann quasi in die Tarte Form stürzen.

Frank´s Geheimtip zur Maniokstärke „Wenn du davon ein bisschen was auf dem Boden verteilst, bevor du die Füllung draufgibst- nur gerade soviel, wie man im Winter Salz auf Glatteis streut, kriegst du nie wieder einen matschigen Boden“

Nun kommt die Füllung auf den Boden und anschließend wird der Deckel ausgerollt und vorsichtig daraufgesetzt.

„Der Teigdeckel muss stabiler sein als der Boden, weil wir ihn hochheben müssen. Für einen kurzen Moment würde unser lockerer Teig, mit der kleinstmöglichen Wassermenge hergestellt, in der Luft schweben. Wenn man dabei zögerte, würde er reißen. Wenn man ihn zu schnell bewegt, verlor er die Form. Man braucht eine ruhige Hand, aber auch ein ruhiges Herz dafür. In diesem Moment geht es um Glauben und Zuversicht.“

Zum Bestreichen benötigt man:

  • etwas Milch, etwas Zucker, einen Hauch Zimt

Mit einem Pinsel den Boden einstreichen und etwas Zucker und einen Hauch Zimt darüberstreuen.

Nun kommt dere Pie für ca  45 Min in den Backofen, bei 175-180 Grad.

Zur Info: Der Pie Teig ist knusprig, und hat eher einen blättrigen, bröseligen Charakter und ist von der Konsistenz anders als zum Beispiel Mürbeteig, welcher eher buttrig und süß schmeckt.

Schmeckt hervorragend zu Eis. 😉

IMG_20170623_184229

Advertisements

3 Gedanken zu “Pfirsisch-Himbeer-Pie mit Mandeln

  1. Ich habe nioch nie so einen Kuchen gesehen,gegessen oder gar gebacken. Und dieser hier ist nun gleich mit Pfirsichen und Himbeeren, diese beiden Früchte gehören zum von mir am meisten geliebten Obst und dann auch noch gerösteten Mandeln.

    Mit Kochen versuche ich mich gar nicht so selten, und wenn ich dann nach dem Eseen in die Gesichter meiner kleinen Familie schaue, wohl auch mit einigem Erfolg. Gebacken habe ich bisher nur einmal: ein Scones-Rezept. – Da werde ich wohl etwas Hilfe brauchen. (Oder ich bestelle einfach mal so einen Kuchen bei Dir!!! 😉 )

    Was mich noch interessiert: Ich glaube, wir haben keine „Tarteform“. Kann es auch eine andere, etwa eine Springform sein?

    So, nun habe ich kurz vor dem Schlafengehen so ein köstliches Rezept gelesen. Das MUSS ich irgendwie ein bisschen „kompensieren“ – deshalb wünsche ich Dir für nachher eine gute Nacht, liebe Rosabluete, mit SÜßEN Träumen! 🙂 😉

    Viele, ganz liebe Grüße an Dich und ein erholsames, schönes und nicht zu heißes Wochenende wünsche ich Dir!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s