Nähe und Grenzen…

Man braucht eine Grenze zwischen sich und dem Rest der Welt. Andere Leute sind viel zu kompliziert….

Es geht immer um Grenzen, man muss sie abstecken und dann kann man nur noch hoffen, dass niemand sie überschreitet…  An einem gewissen Punkt muss man eine Entscheidung treffen. Grenzen halten nicht andere Leute von einem fern, sie sperren einen selbst ein. Das Leben ist kompliziert, so sind wir konstruiert. Also, man kann sein Leben damit vergeuden, Grenzen zu ziehen, oder man kann es leben, indem man sie überschreitet. Es gibt allerdings Grenzen, wo es viel zu gefährlich ist, sie zu überschreiten. Aber etwas hab ich erkannt: Man muss nur gewillt sein ein Risiko einzugehen, dann ist die Aussicht auf der anderen Seite einfach spektakulär.

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Nähe ist genauso ersehnt, wie gefürchtet. Es ist schwer mit ihr zu leben und unmöglich, ohne sie auszukommen.

Nähe bestimmt die drei wichtigsten Formen menschlichen Zusammenlebens: Familie, Beziehung, Mitbewohner. Es gibt gewisse Dinge, denen man nicht entkommen kann und es gibt Dinge, die will man gar nicht wissen… Ich wünschte, es gäbe ein Regelwerk für Nähe. Eine Anleitung, die einem sagt, wann man die Grenze überschritten hat. Es wäre schön, wenn man das kommen sehen könnte. Aber ich wüsste auch nicht, wie man das anstellen sollte. Man sollte die Nähe annehmen, wenn sie sich bietet und sie festhalten, solange es geht. Und was die Regeln angeht, vielleicht gibt es gar keine. Vielleicht muss man die Regeln der Nähe selbst definieren.


Grey´s Anatomy

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