Zum Besinnen

Nun habe ich es endlich geschafft und zwei Wochen frei. Heute war unser letzter Arbeitstag, eben waren wir noch lecker zusammen speisen und haben die Lieferanten-Geschenke verteilt. Jetzt müssen noch einige Dinge erledigt werden, dann werden die Weihnachtstage erstmal mit der Familie verbracht und dann, wenn das Wetter nicht endlich mal besser wird, vielleicht ein paar Couchtage eingelegt, ansonsten würde ich mich freuen endlich mal wieder die Sonne zu sehen und ein bisschen zu spazieren.

Die letzten Wochen waren schöne, aber auch stressige und arbeitsreiche Wochen, daher kam ich auch nicht mehr zum bloggen, vielleicht wollte ich es auch nicht, ich weiß es nicht genau.

Mittlerweile bin ich tatsächlich schon 30 *waah*. Nein, so komisch fühlt es sich doch nicht an, ganz normal eigentlich, wie vorher auch. Man ist auf dem Papier irgendwie älter als man sich selbst sieht.

Mein erster Yogakurs ist durch und hat mir viel Freunde und Kraft geschenkt, auch wenn es doch manchmal ein bisschen mit Stress verbunden ist es nach der Arbeit dorthin zu schaffen, aber es lohnt sich. Bis Ostern werde ich noch einen Kurs machen. Yoga ist viel mehr als nur die reinen Körper und Atem-übungen, man tut etwas für sich, man ist ganz bei sich und fokussiert. Es tut einfach unheimlich gut und gibt Ruhe und Kraft.

Nun, übermorgen ist schon heilige Abend und das Jahr geht zu Ende. Es war ein spannendes Jahr, es ist viel passiert, mir geht es an für sich sogar ganz gut. Abgesehen von der Krankeit meiner Mama war es auch eigentlich ein ziemlich glückliches Jahr. Ich wünsche mir das nächste wird ebenso schön und euch wünsche ich das Gleiche. Wir haben auch schon den Urlaub für Juni gebucht *freu*.

Ich denke meine Bloggerpause hält noch ein wenig an, zumindest bleibt es wohl etwas ruhiger hier. Aber ich möchte euch trotzdem noch etwas wertvolles für Weihnachten oder als Vorsätze für das Neue Jahr mitgeben, was uns im Yogakurs mitgegeben wurde. tvielleicht ein wenigan die zehn Gebote, nur eben etwas anders formuliert im Sinne der Achtsamkeit mit sich selbst, den Anderen und der Welt.

Das sind die Worte des Thich Nhat Hanh

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, gelobe ich, Mitgefühl zu entwickeln und Wege zu erlernen, um das Leben von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien zu schützen. Ich bin entschlossen, nicht zu töten, das Töten durch andere zu verhindern und keine Form des Tötens zu dulden, sei es auf der Welt, in meinen Gedanken oder in meiner Lebensweise.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung entsteht, gelobe ich, liebevolle Güte zu entwickeln und Wege zu erlenen, die zum Wohlergehen der Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien beitragen. Ich gelobe Großzügigkeiten zu üben, indem ich meine Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen teile, die sie wirklich brauchen. Ich bin entschlossen, nicht zu stehlen und mir nichts anzueignen, was anderen zusteht. Ich will das Eigentum anderer achten, aber auch andere davon abhalten, sich an menschlichem Leiden oder am Leiden anderer Lebensformen auf der Erde zu bereichern.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch sexuelles Fehlverhalten entsteht, gelobe ich, Verantwortungsgefühl zu entwickeln und Wege zu erlernen, die Sicherheit und Integrität von Individuen, Paaren, Familien und der Gesellschaft zu schützen. Ich bin entschlossen, keine sexuellen Beziehungen einzugehen, die nicht von Liebe und der Bereitschaft zu langfristigem Zusammensein getragen sind. Ich bin entschlossen, meine Bindungen und die Bindungen anderer zu respektieren, um unser aller Glück zu erhalten. Ich will alles tun, was in meiner Macht steht, um Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen und verhindern, dass Paare und Familien durch sexuelles Fehlverhalten auseinander brechen.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch unachtsame Rede und aus der Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und tief mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihr Leid lindern zu helfen. In dem Wissen, dass Worte sowohl Glück als auch Leid hervorrufen können, gelobe ich, wahrhaftig und einfühlsam reden zu lernen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung fördern. Ich bin entschlossen, keine Neuigkeiten zu verbreiten, bevor ich nicht sicher bin, dass sie der Wahrheit entsprechen, und nichts zu kritisieren oder zu verurteilen, worüber ich nichts Genaues weiß. Ich will keine Worte gebrauchen, die Uneinigkeit oder Zwietracht säen oder zum Zerbrechen von Familien und Gemeinschaften beitragen können. Ich will mich stets um Versöhnung und um die Lösung aller Konflikte bemühen, so klein sie auch immer sein mögen.

  1. Achtsamkeitsübung

Im Bewusstsein des Leids, das durch unachtsamen Umgang mit Konsumgütern entsteht, gelobe ich, für mich selbst, meine Familie und die Gesellschaft auf körperliche und geistige Gesundheit zu achten, indem ich achtsames Essen, Trinken und Konsumieren übe. Ich will nur das zu mir nehmen, was das Wohl und den Frieden meines Körpers und meines Geistes fördert und was ebenso der kollektiven körperlichen und geistigen Gesundheit meiner Familie und der Gesellschaft dient. Ich bin entschlossen, auf Alkohol oder andere Rauschmittel zu verzichten und keine Nahrungsmittel oder andere Dinge zu konsumieren, die mir schaden könnten, wie z.B. bestimmte Fernsehprogramme, Zeitschriften, Bücher, Filme und Gespräche. Ich bin mir bewusst, dass ich meinen Vorfahren, Eltern, der Gesellschaft und künftigen Generationen Unrecht tue, wenn ich meinen Körper und meinen Geist solch schädigenden Einflüssen aussetze. Ich will daran arbeiten, Gewalt, Angst, Ärger und Verwirrung in mir selbst und in der Gesellschaft zu transformieren, indem ich eine maßvolle Lebensweise übe. Mir ist bewusst, dass eine maßvolle Lebensweise entscheidend ist, für meine eigene Veränderung und die Veränderung der Gesellschaft.

Advertisements

Warum es keine Schwäche ist, wenn einem die Welt zu viel wird

Gestern beim Spazieren in der Natur habe ich darüber nachgedacht, (denn dort kann man am besten denken!) ob ich denn wirklich die jenige bin, die unnormal ist, oder ob es diejenigen sind, die immer funktionieren wie Maschinen, und wenig Emotionen zeigen.

Vorab : Ein Normal oder Unnormal gibt es nicht. Nur, wenn man anders als die Mehrheit lebt, reagiert oder aussieht gilt man als unnormal. „Die ist ja nicht normal“ heißt es dann. Weil es für die anderen nicht ihrer Norm entspricht, was aber nicht heißt, dass diese Norm wirklich die richtige ist.

Was ist denn schon normal? Ist es nicht normal, bzw. menschlich, dass einem die Gesellschaft zu viel werden kann? Ich finde schon. All die Eindrücke, all die Verpflichtungen, all die Sorgen, die auf einen einprasseln, können doch nicht nur emotionslos und spurlos wahrgenommen werden. Es ist doch ganz natürlich, dass sie Spuren hinterlassen, bei dem einen eben mehr, bei dem anderen weniger.

Gestern als ich unterwegs war fiel mir wieder mal auf, wie zwanghaft ich oftmals mit meinem Handy umgehe. Sobald es nicht im Rucksack ist, sondern in der Manteltasche schau ich immer wieder drauf,und kontrolliere ob sich jemand bei mir gemeldet hat, mache Fotos, die ich eigentlich auch nicht mehr brauche, anstatt ganz bei mir in der Natur zu sein. Früher war ein Handy für den Notfall, dass man halt unterwegs erreichbar ist. Heute ist ein Handy für alles da, die meisten haben hunderte Apps auf dem Handy, werden über alle möglichen Benachrichtigen unmittelbar informiert und bekommen sogar News direkt aufs Handy geschaltet, anstatt sie später in den Fernsehnachrichten zu schauen. Ich zumindest, habe keine Apps, ich schreibe bloß SMS und telefoniere und nutze eben ab und an den Internetzugang, was mich aber dennoch nicht davon abhält immer wieder drauf zuschauen. Das muss aufhören!

Dann diese Nachrichten, wenn man seine Emails lesen möchte. Zumindest wenn man einen kostenfreien Email-Anbieter nutzt, so wie ich, könnten mich auch jedes Mal an die Decke gehen lassen. Schlagzeilen wie “ 5 Lebensmittel, die du essen solltest“ “ 10 Orte, die du gesehen haben musst“ und andere Horror-Nachrichten, oder unnötige nutzlose Nachrichten, die mir jetzt gerade nicht einfallen, die unser Gehirn aber in jedem Fall unnötig strapazieren.

Die Auswahl in den Geschäften, die man nun hat, weil es alles im Überfluß gibt, genau wie die Geschäfte an sich, wenn man durch die Stadt geht. Aber wir müssen ja nichtmal durch die Stadt gehen, wir können ja alles im Internet bestellen, und da sind die Angebote noch vielfältiger. Und dann gibt es noch die Bewertungen, die jeder hinschreiben kann, die einen noch mehr irritieren können. Genau wie bei der Urlaubsplanung, bei der Suche nach einem Hotel oder einem Ausflugziel.

Und wenn man dann doch mal in einer Stadt sein sollte, all die Autos, all die Menschen, all die Geschäfte, all die Dinge, all die Stimmen, all die Geräusche und Gerüche, all das was unser Gehirn wahrnimmt und verarbeiten muss.

Und im Job, ja da muss man funktionieren, am Besten wie eine Maschine. Man muss das machen und das machen und am Besten fehlerfrei, man muss pünktlich da sein, freundlich sein, immer erreichbar, nett zu Kunden, nett zu Lieferanten, nett zu Kollegen, zwei-drei Email Konten kontrollieren, Telefonate annehmen, Pakete annehmen, Pakete versenden, Aufträge und Angebote abwickeln, Angebote einholen, Kunden anlegen, Artikel anlegen, Lieferanten anlegen, Reklamationen bearbeiten, Fehler korrigieren, Rechnungen schreiben, Rechnungen kontrollieren, die Dokumente kopieren, scannen und abheften, und alles was sonst noch so anfällt und das am besten sofort und gleichzeitig, weil es dringend ist. Ja, das gehört dazu, es ist ein bzw. mein Job und ist auch gut so. Aber jeden Tag, egal wie es einem geht, egal was man gerade innerlich durchlebt, egal wie der Chef gerade zu einem war, kann auch ganz schön anstrengend sein. Und ich denke, in anderen Jobs ist es ähnlich, alleine wenn ich im Supermarkt bin und von allen Ecken das Kindergeschrei kommt, denke ich an die Verkäufer, die das den ganzen Tag aushalten müssen und erst recht an die Erzieher. Wenn ich im Krankenhaus bin und die Menschen dort leiden sehe, denke ich an die Schwestern, Pfleger und Ärzte. Handelsvertreter, die von einem Ort zum anderen Reisen, manchmal täglich in anderen Hotels schlafen. Psychologen, die die Probleme anderer anhören, Hospizmitarbeiter, die andere beim Sterben begleiten, ohne selbst daran zu zerbrechen. Ich finde es einfach bewundernswert, wie andere das durchhalten können. Aber ist das normal? Ich finde es besonders, wenn man das kann und schafft. Und ich finde es einfach menschlich, wenn einem manchmal all das auch über den Kopf wächst.

Was mir hilft ist wirklich ein Spaziergang in der Natur, zurück beim ursprünglichen zu sein, ohne viele Reize. Neuerdings tatsächlich Yoga in einer Gruppe (ich bin so stolz auf mich), und eben Zeit für mich. Versuchen im Hier und Jetzt zu sein und nicht ständig schon mit den Gedanken woanders.

Eine Auszeit zu nehmen, ist keine Schande, wenn möglich natürlich im Urlaub, aber wenn man merkt es wird einem zu viel, sollte man vielleicht doch zum Arzt gehen, bevor es zu einem richtigen Problem wird. Auf den Körper und die innere Stimme zu hören ist eine Sache, die man lernen muss. (ein toller Beitrag von Hanne Seemann: https://www.youtube.com/watch?v=k0JcLT6ATKo ) Unser Gehirn nimmt eben alles wahr und es gehört zu unserem Körper, wie ein Arm oder ein Bein, welches überbelastet werden kann. Menschen die das nicht verstehen, sind vielleicht einfach nicht normal.

zerstreute Memo an mich

IMG_20171104_192607

Mein Blog ist bald voll, zumindest die Bilder. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dann aufhören soll oder einen neuen starte. Eigentlich wollte ich mal wieder mehr Abstand von den sozialen Netzwerken nehmen. Aber der Blog ist eigentlich was anderes. Irgendwie, aber irgendwie auch nicht.

Ich schlafe immernoch schlecht, vielleicht war es doch nicht der Vollmond, doch nicht die Veranstaltung, und Allerheiligen, oder vielleicht auch alles zusammen. Und noch viel mehr. Mir geht es im Prinzip gut, ich habe die Veranstaltung teilweise sogar genossen, trotz der vielen Menschen und dass ich fast nur stehen musste (nur mein Rücken hat Probleme damit gehabt)

Ich habe momentan sogar ziemlich wenig bis keine Angstprobleme, und dennoch schlafe ich schlecht, was mich echt zur Verzweiflung bringen kann. Dieser Druck nachts, dass man schlafen muss um am nächsten Tag auf die Arbeit zu können, damit man fit ist, und nicht wie ein halber Zombie dort sitzt, wie ich jetzt. Furchtbar. Wer es nicht kennt kann sich das garnicht vorstellen. Man schläft gut und plötzlich wacht man auf und ist hellwach und liegt einfach nur da…oder man schläft halt erst garnicht oder sehr spät ein.

Vielleicht ist es gut, dass ich nicht zuhause bleiben kann, um im Rythmus zu bleiben, da ich mal wieder alleine hier sitze, weil meine Kollegen unterwegs sind. Vielleicht ist es auch genau deswegen, dass ich nicht schlafen kann, weil ich mal wieder alleine die Stellung hier halten muss. Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne hier bin, nein ich arbeite recht gerne hier, wenn ich mich nicht gerade über meinen Chef ärgere..wie heute morgen, er sollte sich mal überlegen wie er mit uns spricht teilweise. Gerade wenn ich so labil bin, wie gerade fange ich direkt an zu weinen. Gut, dass ich allein hier bin und es keiner sieht. Anderseits würde ich ihm gerne die Meinung sagen, wie sauer mich das Ganze macht, auch das mein verkürzter versprochener Dienstag zum Überstundenabbau leider nie zu Stande kommt, weil es einfach vergessen wird und ich ohne Info hier alleine sitze. Oder wie ich hier alles fast alleine stemmen muss und dafür die Fehlerquote doch sehr gering ist! Menschen machen halt auch Fehler, und gerade er auch!

Manchmal denke ich, vielleicht brauche ich eine Auszeit, nur von was? Ich habe doch nur noch eine 30 Stunden-Woche und hatte dieses Jahr auch schon paar mal Urlaub. Und halt auch Stress, positiven wie auch negativen. Die Sorge um meine Mama sitzt mir sehr in den Knochen, sie tut mir so leid.

Ach man, im anderen Büro hat es mir schon irgendwie besser gefallen, obwohl ich dorthin nicht zu Fuß hingehen konnte, vermisse ich es, meine Mittagsrunden. Gestern war ich mal wieder da und es tat so gut dort spazieren zu gehen. Die Natur gibt einem echt mehr als sonst was. Dort waren Schafe und Kaninchen, und ich dachte mir in meinem nächsten Leben möchte ich gerne in der Natur mit Tieren arbeiten. Sie sind so anders als wir Menschen. Ehrlich. Und dann las ich das Schild „frisches Lammfleisch“ und mir kamen die Tränen in die Augen. Ich habe die letzte Yoga Stunde abgesagt und heute kann ich vermutlich auch nicht hin. Nervt mich auch ziemlich.

Nerven. Meine schwachen Nerven, wieso muss ich nur so empfindsam sein. Wieso bin ich nur so wenig belastbar und trage alles mit mir rum…

Wir haben kürzlich unser Wohnzimmer renoviert und unsere Kaninchen haben jetzt ein super schickes Gehege, hat aber mein Freund eigentlich alleine gemacht. Bald werde ich 30, bald ist Weihnachten, dann habe ich zwei Wochen Urlaub, aber vielleicht nehme ich doch nicht den ganzen Resturlaub mit ins nächste Jahr, sondern versuche noch vorher was zu nehmen, damit ich wieder besser zurecht komme. Mal schauen. Ich mag schlafen.

 

22051376_1501997553229800_7640336573365353233_o

Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Teresa von Avila

Vergiss nicht – man braucht nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.

Mark Aurel

Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

Buddha

Man muss selbst ausdauernder sein als die Schwierigkeiten, es gibt keinen anderen Ausweg.

Aurobindo Ghose

Ich hatte gestern meine erste Yoga Stunde. Ich war zwar bloß zum Schnuppern in einer Gruppe, welche gestern ihre letzte Stunde hatte und war etwas unbeholfen und unkoordiniert, dennoch hat es mir richtig gut gefallen. Ich bin total stolz auf mich überhaupt hingegangen zu sein. Ich glaube für mich ist das ein großer Schritt. Ab nächster Woche geht dann ein neuer Kurs los, die Krankenkasse übernimmt auch einen Teil davon! Ich war überhaupt nicht nervös, ich war nur unsicher bei den Übungen und generell wegen dem Ablauf, ich habe aber dann einfach mitgemacht so gut es ging. Leider hat nicht alles funktioniert, da ich leider ein „Körper-Clown“ bin, d.h ich habe Schwierigkeiten mit solchen Übungen, wo man gleichzeitig auf Arme und Beine und dann auch noch auf den Atem achten muss, schon früher beim Sport hatte ich Probleme damit mir Küren oder Tanzschritte zu merken, leider. Aber außer ein Ablauf einer längeren Übung kam ich dann doch ganz gut mit. Kurzzeitig habe ich mich etwas geniert, weil es nicht so klappte, merkte aber dann später, dass ja eh jeder für sich übt, teils sogar mit geschlossnen Augen und es, wie die Yogalehrerin auch sagte, kein Synchronschwimmen ist. Jeder macht es nur für sich ! Es wird nicht benotet oder bewertet. Es tat auch gut einfach mit geschlossenen Augen dazustehen und sich zu spüren. Später haben wir uns gegenseitig massiert, auch hier war es mir im ersten Moment befremdlich, dann hatte ich jedoch gar keine Berührungsängste, ich habe die Massage einer völlig Fremden genossen und sie allerdings dann doch lieber mit den Bällen massiert. Ganz zum Schluss gab es eine Entspannungsübung und eine kleine Geschichte, es war wirklich toll. Ich freue mich schon riesig auf die nächste Woche.

Und noch ein kleines Highlight der Woche : Ich habe gestern meinen Silberring verloren, den ich immer am Zeigefinger trage, ein Ring aus Marokko. Ich war schon ziemlich traurig darüber, aber heute rief dann ein Kunde an, und meinte er habe einen Ring gefunden. Ich hab ihn wohl beim Paket packen mit ins Päckchen gepackt und an einen Kunden verschickt, dieser nette Mann schickt ihn mir jetzt wieder zurück. Hab mich riesig gefreut, und hab gesagt ich würde ihn am liebsten umarmen! Gibt doch noch nette Menschen auf der Welt ! ❤

Erkenntnis

Manchmal würde ich am Liebsten…

wenn nicht das wäre, und das wäre, oder das…..

Was wäre, wenn es das nicht gäbe?

Dann würde ich mir wohl trotzdem immer und immer wieder einfach selbst im Weg stehen.

Es wird Zeit was zu ändern!

Elefant im Farbrausch

Oder …. wie ein bisschen Kreativität meine regnerische Laune hebt. 😉

Galaxy elephants

IMG_20171002_204059

Ich seh uns beide, du bist längst zu schwer
Für meine Arme, aber ich geb dich nicht her
Ich weiß, deine Monster sind genau wie meine
Und mit denen bleibt man besser nicht alleine
Ich weiß, ich weiß, ich weiß und frage nicht
Halt dich bei mir fest, steig auf, ich trage dich
Ich werde riesengroß für dich
Ein Elefant für dich
Ich trag dich meilenweiter
Übers Land
Und ich
Trag dich so weit wie ich kann
Ich trag dich so weit wie ich kann
Und am Ende des Wegs, wenn ich muss
Trage ich dich
Trag ich dich über den Fluss
ein Elephant für dich -wir sind Helden