Liebe

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„Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon“
Rainer Maria Rilke

„Er hatte geliebt und dabei sich selbst gefunden. Die meisten aber lieben, um sich dabei zu verlieren.“

Hermann Hesse

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aus dem Tun wird das Verstehen

was wir auch fühlen oder wissen mögen,

welche Begabungen und Talente auch in uns schlummern mögen,

nur Handeln erweckt sie zum Leben.

Wer meint, begreifen zu können,

was Tun, Mut oder Liebe bedeuten,

entdeckt eines Tages,

dass er nur weiß, wenn er handelt,

aus dem Tun wird das Verstehen.

Dan Millman

 

I know you’re thinkin‘ I’m heartless
I know you’re thinkin‘ I’m cold
I’m just protectin‘ my innocence
I’m just protectin‘ my soul

I’m never gonna let you close to me
Even though you mean the most to me
‚Cause every time I open up, it hurts
So I’m never gonna get too close to you
Even when I mean the most to you
In case you go and leave me in the dirt

And every time you hurt me, the less that I cry
And every time you leave me, the quicker these tears dry
And every time you walk out, the less I love you
Baby, we don’t stand a chance, it’s sad but it’s true

Sam Smith

Und immer gibt es diese Momente, in denen ich mir wünsche, jemand würde mir sagen können was zu tun ist. <<Du musst auf dein Herz hören>> heißt es, was aber, wenn mein Herz es nicht weiß. Wenn mein Herz schon so oft gebrochen und wieder zusammengeflickt wurde, dass es nicht weiß was gut und schlecht ist. Wenn mein Herz einfach Angst hat, vor dem <<was dann?>>? Ich wünschte meine Oma wäre noch da, sie wüsste vermutlich was zu tun ist oder würde mich zumindest in die richtige Richtung leiten, falls es diese überhaupt gibt, momentan denke ich nämlich, dass jeder Weg der falsche für mich ist. Jeder meint es nur gut, aber niemand weiß wie es in mir aussieht und niemand kennt meine Gefühle, meine Ängste und meine Wünsche. Niemand. Und das lässt einen ziemlich einsam da stehen. Denn am Ende ist man immer alleine. Selbst wenn jemand neben einem steht und mit einem spricht. Selbst wenn jemand neben einem aufwacht und einschläft. Es sind nur einzelne Momente die wir mit anderen teilen, in denen man ein bisschen weniger alleine ist. Und diese Erkenntnis tut weh. Düster.  Kalt und düster ist sie. Also müssen wir an uns selbst denken. Vielleicht ist das die Richtung. Das wäre traurig. Noch trauriger.

 

Einmal wissen dieses bleibt für immer
Ist nicht Rausch der schon die Nacht verklagt
Ist nicht Farbenschmelz noch Kerzenschimmer
Von dem Grau des Morgens längst verjagt
Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Nicht die Stirne mehr am Fenster kühlen
Dran ein Nebel schwer vorüber strich
Einmal wirklich fassen und nie wieder
alles geben müssen, was man hält
Klagt ein Vogel, Ach, auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt

Flieg ich durch die Welt

Flieg ich durch die Welt

Flieg ich durch die Welt….


City – am Fenster

der Kompass

IMG_20170826_180502Manchmal verrenne ich mich,
sehe vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, frage mich wo ich da gerade
gelandet bin,
weiß weder wie ich dort hin kam,
noch wie ich zurück finden soll.

Will auf einmal das Ganze,
und von allem etwas,
möchte alle Wege ausprobieren
und verlaufe mich immer weiter,
finde immer neue andere Wege,
die ich dann nehmen könnte.

Unsichere Wege,
wo ich nicht weiß,
wohin sie führen,
und ob es einen Rückweg gibt.

Bin orientierungslos.

Wünsche mir einen Kompass,
um die richtige Richtung zu wählen,
der mir zeigt, wo es lang geht.
Oder wie ich wieder zurückfinde,
auf meinen Weg.

Denn manchmal ist es zwar wichtig
zu sehen, dass es andere Wege gibt,
doch nicht jeder Weg ist
für jeden begehbar,
nicht jeder findet sein Glück
auf dem gleichen Weg.

Jeder muss seinen eigenen Weg finden,
denn nicht am Ende der Wege
wartet das Glück auf uns,
die Wege selbst sind das Glück.

Zwar gibt es manchmal holprige Pfade,
um gewisse Aussichten genießen zu können,
mal stolpert man, mal muss man Halt machen,
mal verliert man seine Begleitung,
mal findet man eine neue,
und Mal verliert man eben die Orientierung,

Aber solange man sich selbst treu bleibt,
seinen Fähigkeiten traut,
seine Schwächen kennt,
seine eigene Moral vertritt,
ist man auf dem richtigen Weg.

Sein eigener Kompass sozusagen.

Vertraue dir.