Folgen der sozialen Netzwerke

Und plötzlich ist es so: Die besten Augenblicke im Leben werden ständig auf ihr Likepotenzial abgeklopft. Der erste Schnee oder dein erstes Zimmer oder sogar die ersten Schritte eines Kindes: Aus den privatesten Situationen, aus Momenten, in denen du ganz bei dir warst, werden plötzlich Momente, in denen dir theoretisch Hunderte über die Schulter schauen. Und selbst wenn du sie am Ende gar nicht öffentlich machst: Allein darüber nachgedacht zu haben, wie die Schlittenfahrt bei anderen ankommen könnte, hat dem Moment seinen Kern geraubt – seine Gegenwärtigkeit. Statt dich darin zu verlieren, hast du dich selbst von außen betrachtet.

Quelle:  http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/48/soziale-netzwerke-facebook-twitter-aufmerksamkeit-likes/seite-3

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„Menschen, die ständig ihre geistige Kraft auf das richten, was sie zu tun haben, die Probleme lösen und Arbeiten abhaken, laufen Gefahr, irgendwann Stresserkrankungen zu bekommen“, warnt die Psychotherapeutin Hanne Seemann.

Wer dem vorbeugen will, sollte ab und an innehalten.

„Bleiben Sie stehen,

gewöhnen Sie sich an,

mal zu verweilen.“

Das sei das Grundprinzip der Achtsamkeit.

zerstreute Memo an mich

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Mein Blog ist bald voll, zumindest die Bilder. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich dann aufhören soll oder einen neuen starte. Eigentlich wollte ich mal wieder mehr Abstand von den sozialen Netzwerken nehmen. Aber der Blog ist eigentlich was anderes. Irgendwie, aber irgendwie auch nicht.

Ich schlafe immernoch schlecht, vielleicht war es doch nicht der Vollmond, doch nicht die Veranstaltung, und Allerheiligen, oder vielleicht auch alles zusammen. Und noch viel mehr. Mir geht es im Prinzip gut, ich habe die Veranstaltung teilweise sogar genossen, trotz der vielen Menschen und dass ich fast nur stehen musste (nur mein Rücken hat Probleme damit gehabt)

Ich habe momentan sogar ziemlich wenig bis keine Angstprobleme, und dennoch schlafe ich schlecht, was mich echt zur Verzweiflung bringen kann. Dieser Druck nachts, dass man schlafen muss um am nächsten Tag auf die Arbeit zu können, damit man fit ist, und nicht wie ein halber Zombie dort sitzt, wie ich jetzt. Furchtbar. Wer es nicht kennt kann sich das garnicht vorstellen. Man schläft gut und plötzlich wacht man auf und ist hellwach und liegt einfach nur da…oder man schläft halt erst garnicht oder sehr spät ein.

Vielleicht ist es gut, dass ich nicht zuhause bleiben kann, um im Rythmus zu bleiben, da ich mal wieder alleine hier sitze, weil meine Kollegen unterwegs sind. Vielleicht ist es auch genau deswegen, dass ich nicht schlafen kann, weil ich mal wieder alleine die Stellung hier halten muss. Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne hier bin, nein ich arbeite recht gerne hier, wenn ich mich nicht gerade über meinen Chef ärgere..wie heute morgen, er sollte sich mal überlegen wie er mit uns spricht teilweise. Gerade wenn ich so labil bin, wie gerade fange ich direkt an zu weinen. Gut, dass ich allein hier bin und es keiner sieht. Anderseits würde ich ihm gerne die Meinung sagen, wie sauer mich das Ganze macht, auch das mein verkürzter versprochener Dienstag zum Überstundenabbau leider nie zu Stande kommt, weil es einfach vergessen wird und ich ohne Info hier alleine sitze. Oder wie ich hier alles fast alleine stemmen muss und dafür die Fehlerquote doch sehr gering ist! Menschen machen halt auch Fehler, und gerade er auch!

Manchmal denke ich, vielleicht brauche ich eine Auszeit, nur von was? Ich habe doch nur noch eine 30 Stunden-Woche und hatte dieses Jahr auch schon paar mal Urlaub. Und halt auch Stress, positiven wie auch negativen. Die Sorge um meine Mama sitzt mir sehr in den Knochen, sie tut mir so leid.

Ach man, im anderen Büro hat es mir schon irgendwie besser gefallen, obwohl ich dorthin nicht zu Fuß hingehen konnte, vermisse ich es, meine Mittagsrunden. Gestern war ich mal wieder da und es tat so gut dort spazieren zu gehen. Die Natur gibt einem echt mehr als sonst was. Dort waren Schafe und Kaninchen, und ich dachte mir in meinem nächsten Leben möchte ich gerne in der Natur mit Tieren arbeiten. Sie sind so anders als wir Menschen. Ehrlich. Und dann las ich das Schild „frisches Lammfleisch“ und mir kamen die Tränen in die Augen. Ich habe die letzte Yoga Stunde abgesagt und heute kann ich vermutlich auch nicht hin. Nervt mich auch ziemlich.

Nerven. Meine schwachen Nerven, wieso muss ich nur so empfindsam sein. Wieso bin ich nur so wenig belastbar und trage alles mit mir rum…

Wir haben kürzlich unser Wohnzimmer renoviert und unsere Kaninchen haben jetzt ein super schickes Gehege, hat aber mein Freund eigentlich alleine gemacht. Bald werde ich 30, bald ist Weihnachten, dann habe ich zwei Wochen Urlaub, aber vielleicht nehme ich doch nicht den ganzen Resturlaub mit ins nächste Jahr, sondern versuche noch vorher was zu nehmen, damit ich wieder besser zurecht komme. Mal schauen. Ich mag schlafen.

 

„oh entschuldige, ich habe so eine dünne Schale wie…“

„was?“

„ein Ei, …. oder vielleicht sollte ich mich mit so einem stinkenden Käse vergleichen, aus dem alles rausquillt, sobald man ihn in die Hand nimmt.“

„klingt ja nett.“

der Beweis, Liebe zwischen Genie und Wahnsinn

I need to see a friend tonight
Or see the people in a bar
I wish they could not see me at all
How I wish I could describe their pain
Or my pain

The mystic light, the choir of smoke
The smell of wood, the pose, the joke
The dirty little world inside
That needs to come out
Needs to come out
I wanna meet a friend
In a bar tonight
The evening is long
If only I had that strength
To see those people,
All so lonely as me

All so lonely,
All so lonely as me

„Ich habe ein Ziel und das möchte ich erreichen. Aber nicht mit Verbissenheit und Ehrgeiz, sondern mit Hingabe, Gelassenheit und Freude!“
-Küss Dich reich-

Hach, was wäre es schön, wenn ich das könnte. Momentan habe ich doch wieder so viele Ziele, so viele Wünsche, so viele Gedanken, die mich den Schlaf kosten. Oder ob es bloß der Vollmond ist? – ich hoffe es zumindest…Warum kann ich nicht bloß mal locker sein, mein Gehirn und meine Gedanken abstellen und einfach sein? Mal das Leben annehmen wie es ist, und nicht immer versuchen irgendetwas anders machen zu wollen? Rastlos sind meine Gedanken, meine Nächte, meine Träume. Doch warum? Was suchst du nur?

Teddy-Bären-Kuchen zum 1. Geburtstag

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Wahnsinn, der kleine Mausemann meiner Freundin ist am Samstag schon ein ganzes Jahr alt geworden. Nachdem ich zur Geburt dieses kleine Törtchen gebacken habe, gab es zum 1. Geburtstag nun einen Bären, das Rezept von Dr. Oetker finden ihr hier, statt Marzipan habe ich Amaretinis für die Augen genommen, und Schokoladen-Zuckerschrift. Sehr lecker!